Allergene

Wegen Verunreinigung: Mehrere Salami-Sorten zurückgerufen - Nicht mehr verzehren!

Ein Hersteller von Wurstwaren hat mehrere Salami-Sorten zurückgerufen. Grund hierfür ist eine Verunreinigung mit Allergenen.

  • Ein Wursthersteller hat mehrere Salami-Sorten zurückgerufen.
  • Grund hierfür ist die Verunreinigung mit potentiell gefährlichen Allergenen.
  • Kunden können die Produkte auch ohne Kassenbon zurückgeben und erhalten den Betrag erstattet.

Stuttgart - Ein Hersteller von Wurstwaren ruft eine Salami wegen Verunreinigungen mit Allergenen zurück. Die Firma Mega Fleisch mit Sitz in Stuttgart teilte am Donnerstag mit, es seien sämtliche Chargen betroffen. Die Produktbezeichnungen sowie die Artikelnummern lauten:

  • „Haussalami geschnitten“ mit der Artikelnummer 0903826
  • „Haussalami“ mit der Artikelnummer 0903710
  • „Kirschwassersalami“ mit der Artikelnummer 0903711
  • „Schwäbische Chorizo“ mit der Artikelnummer

Angeboten wurden die Salami-Sorten in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

Das Unternehmen schrieb hierzu auf der Website: „Aufgrund einer verunreinigten Gewürzzubereitung wurden in den genannten Artikeln die Allergene SENF und SOJA nachgewiesen.“ Die genannten Produkte sollen nicht mehr verzehrt werden. Betroffen sind dabei sämtliche Chargen und Mindesthaltbarkeitsdaten.

Rückruf von Salami-Sorten: Hersteller entschuldigt sich

Das Unternehmen entschuldigte sich auf der Homepage: „Es tut uns sehr leid, dass wir diese Maßnahme ergreifen müssen. Die Gesundheit unserer und Ihrer Kunden steht stets an erster Stelle.“ Deshalb sei die Maßnahme auch in Abstimmung mit den Behörden unerlässlich. Kunden können die Ware auch ohne Vorlage des Kassenbons zurückbringen und erhalten den vollen Betrag erstattet.

Immer wieder kommt es zu Rückrufen*, in dieser Woche wurde beispielsweise eine Salami-Sorte wegen Salmonellen zurückgerufen. Es muss sich aber nicht zwangsläufig um Lebensmittel handeln, die zurückgerufen werden. Mal rufen Autokonzerne Fahrzeuge zurück, weil sie einen Defekt an den Bremsen festgestellt haben, mal warnen Hersteller vor Plastikteilchen in Produkten. Ebenfalls in der Statistik finden sich Rückrufaktionen von Haushaltsgeräten und Arzneimitteln. Die Gründe für einen Rückruf* sind dabei häufig ähnlich. Ein Öl wird zurückgerufen, weil der Verzehr zu Beeinträchtigungen des Gedächtnisses führen kann. Indes wurde ein Käse-Produkt, das bei Penny verkauft wurde, vorsorglich zurückgerufen. (fmü mit dpa) *merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Armin Weigel/dpa

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