Alarm! 

Fleisch-Hersteller ruft Wurst-Spezialität zurück - Lebensmittelvergiftung droht

Die vom Rückruf betroffene Wurst-Sorte
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Die vom Rückruf betroffene Wurst-Sorte

Fieber, Bauchkrämpfe und Schlimmeres drohen: Vor dem Genuss eines bestimmten Fleischprodukts wird aktuell eindringlich gewarnt. 

  • Die Firma Munzert Fleischwaren ruft eine bestimmte Wurstsorte zurück.
  • Ausgeliefert und verkauft wurde die Spezialität vor allem im Norden Bayerns, und zwar in der ersten Märzwoche.
  • Wegen Salmonellen-Gefahr warnt der Hersteller dringend vor dem Verzehr.
  • Landkreis Hof - Die Firma „Munzert Fleischwaren“ ruft eines ihrer Produkte wegen Salmonellen-Gefahr zurück. Es handelt sich um eine Zwiebelmettwurst mit der Chargennummer 058094. Die Packungen enthalten 200 Gramm der Wurstspezialität und sind mit einer blauen Grafik und der Aufschrift „Frische Zwiebelmettwurst“ gestaltet (siehe Foto).

    „Aufgrund einer Routineanalyse kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich Salmonellen im Produkt befinden können. Die Produkte sollten nicht verzehrt werden“, teilte der Betrieb Munzert mit. Die betroffene Ware sei auf dem Clip mit dem Datum 27.02. kodiert, teilte der Hersteller mit. Die Wurst wurde vom 2. bis 6. März 2020 über „Wurstwaren Satt“ in Kalchreuth und „Wurstladl“ in Waldsassen sowie die Frische-Theken der Supermarktkette Real im Raum Nordbayern verkauft. Einzelne Exemplare der betroffenen Wurst wurden auch über den Betriebswerksverkauf in Rehau ab dem 28. Februar 2020 verkauft.

    Lebensmittel-Rückruf wegen Salmonellen-Gefahr: Durchfall, Erbrechen, Fieber möglich

    Der Zwiebelmettwurst-Hersteller listet in seinem Rückruf die Symptome einer Salmonellen-Infektion auf: Durchfall, Bauchschmerzen, Erbrechen und leichtes Fieber. Menschen, die nach der Erkrankung mit Salmonellen schwere oder anhaltende Symptome entwickeln (etwa Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem), sollten ärztliche Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche Salmonellen-Infektion hinweisen. 

    „Kunden, die den Artikel gekauft haben, können diesen selbstverständlich auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihren Einkaufstätten zurückgeben“, so Munzert.

    Salmonellen-Alaram in Lebensmittel: Jüngere Fälle 

    Lebensmittel-Rückrufe wegen Salmonellen-Alarm gibt es immer wieder. Erst kürzlich war in Filialen der Handelsketten Rewe, Edeka, Kaufland und Norma in mehreren Bundesländern eine beliebte Wurstsorte* betroffen. Auch Produkte aus ökologischem Anbau sind nicht vor Salmonellen-Befall gefeit: Das zeigt ein beliebtes Bio-Produkt, das bei Edeka verkauft wurde - sogar die Alarm-App Katwarn löste wegen des Falles aus. Ebenso gab es vor Kurzem eine Salmonellen-Warnung beim Discounter Lidl und sogar eine für eine populäre Süßigkeit.

    frs

    *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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