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„Viel zu kompliziert“ - Prozedere rund um Grundsteuer erntet viel Kritik

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Frist läuft ab: Grundsteuererklärung bis Ende Januar 2023 abgeben
Wer Grundeigentum hat, muss seine Unterlagen dafür bis Ende Januar 2023 beim Finanzamt einreichen. © Sebastian Gollnow/dpa/dpa-tmn

Die Kritik am Prozedere rund um die neue Grundsteuererklärung ist groß. Nun steht die Forderung im Raum, dass die Abgabefrist erneut verlängert wird. Mehr dazu lesen Sie hier:

Fulda - Dass sich jeder, der die Grundsteuererklärung abgeben will, erst einmal über das Online-Verfahren „Elster“ registrieren muss, hält Kai Warnecke, Präsident von Haus & Grund, für „viel zu kompliziert, intransparent und ungerecht“. Auch Reiner Holznagel, Präsident beim Bund der Steuerzahler, sagt: „Es ist offensichtlich, dass die neue Grundsteuer so nicht funktioniert und am Ende zu deutlichen Mehrbelastungen führt.“
Wieso die Grundsteuer für Karsten Aßmann von Haus & Grund Fulda & Osthessen ein „Fall für Satire“ ist, verrät fuldaerzeitung.de.

Unionsfraktionsvize Ulrich Lange (CSU) fordert, dass die Frist für die Abgabe noch einmal verlängert wird. „Auch kann es nicht sein, dass Bürger und Betriebe gegängelt werden, der Bund aber für die eigenen Liegenschaften eine Extrawurst bekommt.“ In einer Antwort auf die Anfrage eines CDU-Bundestagsabgeordneten hatte das Finanzministerium eingeräumt, dass für die Liegenschaften des Bundes erst bis Ende September alle Erklärungen abgegeben werden könnten.

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