Sightseeing, Skybar, Souvenirs

Wo im Urlaub hohe Nebenkosten lauern

Bus oder Taxi? Die Fahrt im Taxi ist bequem, kostet aber auch Geld - viele Orte lassen sich mit dem Bus preisgünstiger erkunden. Foto: Andrea Warnecke/dpa
1 von 5
Bus oder Taxi? Die Fahrt im Taxi ist bequem, kostet aber auch Geld - viele Orte lassen sich mit dem Bus preisgünstiger erkunden. Foto: Andrea Warnecke/dpa
Handeln lohnt sich: Wer im Ausland auf Märkten nach Souvenirs sucht, kann richtig viel Geld sparen. Foto: Philipp Laage/dpa
2 von 5
Handeln lohnt sich: Wer im Ausland auf Märkten nach Souvenirs sucht, kann richtig viel Geld sparen. Foto: Philipp Laage/dpa
In manchen Ländern sind Taxifahrten wegen der Sicherheitslage ratsam, so etwa hier in Quito - doch oft können Touristen auch den öffentlichen Nahverkehr nutzen - das spart Geld. Foto: Philipp Laage/dpa
3 von 5
In manchen Ländern sind Taxifahrten wegen der Sicherheitslage ratsam, so etwa hier in Quito - doch oft können Touristen auch den öffentlichen Nahverkehr nutzen - das spart Geld. Foto: Philipp Laage/dpa
Es muss nicht immer die teure Skybar sein - viele Ausblicke sind umsonst. Foto: Andrea Warnecke/dpa
4 von 5
Es muss nicht immer die teure Skybar sein - viele Ausblicke sind umsonst. Foto: Andrea Warnecke/dpa
Stefan Diener betreibt den Blog Faszination Südostasien.de - und weiß, wie man auf Reisen Geld spart. Foto: Stefan Diener/dpa
5 von 5
Stefan Diener betreibt den Blog Faszination Südostasien.de - und weiß, wie man auf Reisen Geld spart. Foto: Stefan Diener/dpa

Kaum im Urlaub angekommen, kostet die Taxifahrt zum Hotel gleich ein halbes Vermögen. Ausflüge und Abendessen belasten das Budget weiter. Die Ausgaben vor Ort sind schnell genauso hoch wie jene für Anreise und Hotel. Wo Nebenkosten lauern - und wie man sie vermeidet.

Berlin (dpa/tmn) - Wer keinen All-inclusive-Urlaub bucht, der weiß: Die Kosten für Anreise und Hotel sind nur ein Teil der Rechnung. Oft reicht das eingeplante Reisebudget nicht mehr aus, weil die Ausgaben vor Ort durch die Decke gehen.

Doch bei den Nebenkosten lässt sich auch kräftig sparen - ob beim Transport, Restaurantbesuch oder Ausflug:

1. Mietwagen von Zuhause aus buchen

Ein Mietauto sollte vor dem Urlaub von zu Hause aus reserviert werden. Die Anmietung eines Wagens vor Ort ist oft teurer. Außerdem lesen viele aus Zeitmangel nicht richtig den Vertrag - obwohl dort einige Kostenfallen lauern. Achten sollte man zum Beispiel auf die Buchung unbegrenzter Kilometer. "Ansonsten kommen beim Überschreiten der Inklusiv-Kilometer hohe Kosten auf den Mieter zu", sagt Stefan Sielaff vom ADAC. Ein Preisvergleich lohnt sich immer. Und das geht besser über ein Buchungsportal als vor Ort am Flughafen.

2. Öffentlichen Nahverkehr nutzen

Für den Weg vom Flughafen zum Hotel bietet der öffentliche Nahverkehr oft eine gute Alternative zur teuren Taxifahrt - Touristen sind beliebte Opfer für überteuerte Transfers. Am Zielort empfehlen sich Bus und Bahn sowieso. "So ist man meist günstiger und oft auch schneller unterwegs", sagt Stefan Diener vom Reiseblog "Faszination Südostasien". Er nennt Bangkok als Beispiel. Der öffentliche Nahverkehr bietet einen weiteren Vorteil: Meist gibt es Mehrfahrten- oder Tages- und Wochentickets. Das spart auf Dauer noch mehr Geld.

3. Essen und Trinken wie die Landsleute

Gerade beim Essen und Trinken lässt sich richtig sparen. "Regel Nummer eins lautet dabei: Iss nicht im Hotel", sagt Diener. Das Restaurant außer Haus ist in vielen Fällen günstiger. Auch die Lage zählt: Direkt an der Strandpromenade ist es oft deutlich teurer als in Nebenstraßen, wo das Essen genauso gut ist. Vorsicht bei reinen Touristen-Lokalen, wo man oft mehr bezahlt. "Dort, wo Einheimische essen, ist es meistens günstiger, und es schmeckt oft auch noch deutlich besser", sagt Diener.

4. Alternativen zu Touristen-Hotspots suchen

Nicht selten wird die Skybar eines bekannten Fünf-Sterne-Hotels im Reiseführer als "Place to be" beschrieben. Doch meist sind solche Hotspots entsprechend überlaufen - und vor allem teuer. Dabei ist eine vergleichbare Aussicht oft gratis zu haben, weiß Sarah Althaus, Reisebloggerin bei "Rapunzel will raus" aus der Schweiz. Hier hilft es, sich vorher im Internet zu informieren. Beispiel Skybar: Oft gibt es weitere Wolkenkratzer, die man kostenlos besuchen kann. "So spart man schnell mal 20 bis 30 Euro", sagt Althaus.

5. Sehenswürdigkeiten mit Kombi-Tickets erkunden

Sparpotenzial beim Sightseeing bieten Kombi-Tickets und City-Pässe: Mit ihnen hat der Urlauber am Ende der Reise meist weniger gezahlt, als er es für die Summe aller Einzeltickets getan hätte. Und die Tickets dienen oft sogar als Fahrkarte für den Nahverkehr. Außerdem lohnt ein Blick auf die Webseiten der touristischen Attraktionen: "Häufig sind online gebuchte Karten etwas günstiger als an der Tageskasse", sagt Diener.

6. Beim Shopping mutig sein und handeln

Bei Mitbringseln und Souvenirs lässt sich ordentlich Geld sparen, wenn man handelt. "In vielen Ländern gehört das einfach dazu, ansonsten werden völlig überteuerte Preise gezahlt", sagt Althaus. Vielen ist das Feilschen unangenehm, dabei wird es vom Händler sogar geschätzt. Handeln sei reine Gewöhnungssache, sagt Althaus. Irgendwann macht es dann sogar Spaß - und schont den Geldbeutel.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Mit leerem Tank gestrandet: Gelten Bußgelder auch bei E-Autos?

Auf der Autobahn mit leerem Tank stehen zu bleiben, kann mit Bußgeldern bestraft werden. Doch gilt das auch bei E-Autos mit aufgebrauchtem Akku?
Mit leerem Tank gestrandet: Gelten Bußgelder auch bei E-Autos?

Ständig Migräne? So beugen Sie den Attacken endlich vor

Leiden Sie auch an Migräne-Attacken? Ob Wetter, zu viel Alkohol oder Stress – es gibt viele Faktoren, die sie auslösen. Doch mit diesen Tipps bleiben Sie ruhig.
Ständig Migräne? So beugen Sie den Attacken endlich vor

Wenn Sie dieses Rätsel lösen, sind Sie ein Logik-Genie

Sind Sie logisch begabt? Dann lösen Sie dieses Rätsel bestimmt im Handumdrehen. Was glauben Sie: Wer sagt hier die Wahrheit - und wer lügt?
Wenn Sie dieses Rätsel lösen, sind Sie ein Logik-Genie
Video
Gesundheit

Avocado und Co.: Deshalb sind Superfoods gar nicht so gut

Superfoods sind gar nicht so super - im Gegenteil: Soja, Avocado oder Quinoa schaden sogar Mensch und Natur.
Avocado und Co.: Deshalb sind Superfoods gar nicht so gut

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.