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Invasive Arten: Deswegen richten eingeschleppte Pflanzen Milliardenschäden an

Zu sehen ist ein Feuerfalter, der auf einem gelbblühenden Zweig der Kanadischen Goldrute sitzt (Symbolbild).
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Die Kanadische Goldrute hat in Deutschland keine Fressfeinde (Symbolbild).

Tiere und Pflanzen, die von anderen Kontinenten und Ländern in andere Breitengrade gelangen, sind nicht selten eine Gefahr für das Ökosystem. Sogar der Wirtschaft und im Garten bereiten sie große Probleme.

Kiel – Tiere aus fremden Gegenden kommen seit Jahrhunderten mithilfe des Menschen in neue Regionen. Dort passen sie sich je nach Anpassungsfähigkeit an die dort vorherrschenden Bedingungen an und vermehren sich mit anderen Tierarten. Invasive Tierarten schaden mit ihrem Lebensstil beispielsweise in ihrer neuen Heimat den vorherrschenden Tieren und Pflanzen, aber auch der Wirtschaft*, wie 24garten.de* berichtet.

Eine neue Studie des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zeigt nun auch noch die deutlichen wirtschaftlichen Schäden auf, die eingeschleppte Tierarten verursachen können. So steigen die Kosten laut dem Forschungsteam, die invasive Arten der Wirtschaft zufügen, beständig. Alleine im vergangenen Jahr lagen sie bei mindestens 23 Milliarden US-Dollar. Das entspricht etwa 19 Milliarden Euro. Ein Hauptteil des Geldes floss dabei in die Behebung von Schäden, die durch die invasiven Arten zustande kamen.

Neben dem Meer mischen sich jedoch auch auf dem Land immer wieder Neuankömmlinge in die Tier- und Pflanzenwelt, die bestehende Arten verdrängen. So gehören zu den größten invasiven Pflanzenarten in Deutschland laut dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) beispielsweise: Drüsiges Springkraut und Rubinie. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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