Earth Hour am 27. März

Energiesparen im Homeoffice – mit diesen drei Tipps klappt es

Licht aus gegen den Klimawandel - das Motto der Earth Hour ist in der Coronakrise wichtiger denn je. Das zeigt auch die Analyse eines Vergleichsportals.

So ist in zwei Drittel aller deutschen Haushalte der Stromverbrauch* während der Pandemie gestiegen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Vergleichsportals Verivox. Wie Arbeitnehmer im Homeoffice dennoch ihre Energiekosten im Zaum halten, erklärt Energieexperte Thorsten Storck.

Homeoffice erhöht Strombedarf in vielen Bereichen

Mit Beginn der Corona-Pandemie hat sich der Alltag vieler Menschen in die eigenen vier Wände verlagert. Das macht sich auch beim Stromverbrauch bemerkbar. So geben 66 Prozent der befragten Haushalte an, dass dieser angestiegen ist. Als Ursache für den Mehrbedarf sehen 71 Prozent der Umfrageteilnehmer vor allem die vermehrte Computernutzung. Zwei von drei Verbrauchern (66 Prozent) schauen mehr fern, 62 Prozent der Deutschen kochen häufiger. Und auch bei der Beleuchtung gibt eine Mehrheit (61 Prozent) an, dafür mehr Strom aufwenden zu müssen. 

Für die Studie wurden im Februar 2021 deutschlandweit online 1 001 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren befragt. Die Umfrage ist bevölkerungsrepräsentativ in Bezug auf Alter, Geschlecht und Bundeslandzugehörigkeit und wurde vom Marktforschungsinstitut Innofact erhoben.

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Earth Hour: Eine Stunde Licht aus – bis zu 1 000 Tonnen CO2 gespart

Die Beleuchtung macht laut AG Energiebilanzen rund 8 Prozent des privaten Stromverbrauchs in Deutschland aus. Das entspricht rund 10 Milliarden Kilowattstunden (kWh) pro Jahr. Bei einem durchschnittlichen Kilowattstundenpreis von 29,28 Cent summieren sich die jährlichen Kosten auf 2,9 Milliarden Euro. Die CO2-Belastung beträgt rund 27 Millionen Tonnen. 

Würden alle deutschen Haushalte zur Earth Hour nur eine 60-Watt-Glühbirne ausschalten, könnten sie gemeinsam 2,5 Millionen Kilowattstunden Strom und 1 000 Tonnen CO2 einsparen. Das Abschalten einer LED-Lampe mit neun Watt spart knapp 400 000 kWh Strom und rund 150 Tonnen CO2.

Anlässlich der Earth Hour am 27. März, werden auch in diesem Jahr wieder viele Privatpersonen dazu aufgerufen, von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr, die Lichter auszuschalten.

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Drei Energiespartipps für das Homeoffice

Stromsparen lohnt sich das ganze Jahr über, vor allem im Homeoffice lässt sich unnötiger Energieverbrauch vermeiden. Der Energieexperte Thorsten Storck gibt Tipps:

  • Laptop statt PC: Wer ausschließlich klassische Büroanwendungen nutzt, senkt mit einem Laptop den Verbrauch gegenüber einem PC mit Bildschirm um rund 70 Prozent. Für beide gilt: Bildschirmschoner erhöhen den Energieverbrauch. Stattdessen lieber den Ruhemodus aktivieren. Außerdem ist es sinnvoll, nicht benötigte Programme zu schließen und die Bildschirmhelligkeit anzupassen.
  • Schaltbare Steckerleisten nutzen: Ob PC, Drucker, Router, Scanner oder WLAN-Repeater: Im Homeoffice* kommen viele Geräte zum Einsatz. Eine abschaltbare Steckerleiste sorgt dafür, dass diese mit einem Tastendruck vom Stromnetz getrennt und Standby-Kosten verhindert werden. Jedes Watt, das dauerhaft unnütz verschwendet wird, kostet jährlich 2,56 Euro.
  • Beleuchtung auf LED umstellen: Wer noch Energiesparlampen oder gar Glühbirnen verwendet, sollte zeitnah auf LED umrüsten. Sie sind in der Anschaffung zwar teurer, dafür aber effizienter, länger haltbar und enthalten kein giftiges Quecksilber. Wer zehn Glühbirnen durch LED-Lampen ersetzt, kann bei täglichem Betrieb (sechs Stunden) über 30 Euro pro Jahr einsparen.

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Quelle: Pressemitteilung Verivox

Rubriklistenbild: © ponsulak/imago

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