Tipps zum Wasser sparen

Duschen oder Baden – was verbraucht mehr Wasser?

Gehören Sie zu den Menschen, die lieber baden oder duschen? Eine Art der Körperpflege verbraucht besonders viel Wasser und Strom.

Im Durchschnitt verbrauchen die Deutschen 44 Liter Wasser pro Tag für ihre Körperpflege. Das klingt nach ganz schön viel – zumal die Kosten für Wasser und Energie in den letzten Monaten enorm gestiegen sind. Viele fragen sich da, womit sie mehr Wasser sparen können – beim Duschen oder Baden?

Wer lange und ausgiebig duscht, spart beim Baden mehr Wasser – oder?

Wer sparsam duscht, verbraucht weniger Wasser als mit einem Vollbad

Wer gerne und ausgiebig duscht, dem kommt schon einmal der Gedanke, dass ein Vollbad vielleicht weniger Wasser verbraucht. Zumal beim Duschen ja auch jede Menge kühles Nass den Abfluss hinunterläuft. Das kann im Einzelfall vielleicht auch einmal zutreffen. Doch tatsächlich ist in der Regel das Gegenteil der Fall: „Während für ein Vollbad rund 150 Liter Wasser benötigt werden, verbraucht man für eine sparsame Fünf-Minuten-Dusche maximal 50 Liter“, heißt es in einer Mitteilung des Sozialamtes Nürnberg. Ihren tatsächlichen Wasserverbrauch beim Duschen können Sie einfach selbst berechnen.

Hinzu kommen noch die Stromkosten, die so ein Vollbad für die Warmwasserbereitung benötigt. „Bei elektrischer Warmwasserbereitung sind die Kosten am höchsten. Ein Vollbad benötigt so viel Strom, dass man davon 120 Stunden fernsehen könnte“, rechnet das Amt vor.

Duschen statt baden spart bis zu 100 Euro im Jahr

Wer seine Gewohnheiten bei der Körperpflege umstellt, kann hier also viel Geld sparen. Wenn Sie etwa zweimal die Woche duschen statt zu baden, sparen Sie je nach Art der Warmwasserbereitung (Elektrisch, Gas oder Zentralheizung) zwischen 45 Euro und 100 Euro im Jahr. Kennen Sie übrigens die heimlichen Stromfresser in Ihrem Haushalt? Besonders ältere Geräte zählen hier dazu. (as)

Rubriklistenbild: © Shotshop/Imago

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