Kälte im Mai

Eisheilige: Wann der Spätfrost kommt und was zu tun ist

Gelbe Blüten des Husarenknopfs von Raureif überzogen (Symbolbild).
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Die Eisheiligen können nochmal Frost in den Garten bringen (Symbolbild).

Im Mai stehen die Eisheiligen an. Sie sind meist der letzte Frost des Jahres, können aber auch viele Pflanzen nachhaltig schädigen. Wann nun was im Garten zu tun ist.

München – Gärtnerinnen und Gärtner kennen sicher die häufige Empfehlung, mit der Aussaat oder dem Pflanzen bis nach den Eisheiligen zu warten. Die liegen im Mai und sind nach Heiligen benannt. Der gefürchtete Spätfrost nahe der Jahresmitte kann bereits sprießende Pflanzen noch einmal bedrohen und schlimmstenfalls erfrieren lassen. Daher ist Vorbereitung angesagt. Die Eisheiligen werden im Jahr 2021 von Dienstag, 11. Mai, bis Samstag, 15. Mai, dauern*, berichtet 24garten.de*. Andere Namen für diese späten Fröste sind auch Maifröste, Eismänner oder Gestrenge Herren. Wobei genaugenommen auch eine Dame enthalten ist.

Die Eisheiligen fallen jeweils auf die Gedenktage der Heiligen, wobei je nach Region auch Abkürzungen der Namen wie Pankraz, Servaz und Bonifaz geläufiger sind. So heißt es beispielsweise „Pankraz, Servaz und Bonifaz machen erst dem Sommer Platz“. Denn die Eisheiligen sind auch Bestandteil der Bauernregeln. Mit den Eisheiligen soll dann auch das wechselhafte Wetter vorbei sein, sodass normalerweise keine plötzlichen Fröste mehr drohen. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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