Mietrecht

Haustiere in der Wohnung: Kennen Sie Ihre Rechte?

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Katze und Hunde sind beliebte Haustiere für die Wohnung.

Viele Menschen halten Haustiere in der Wohnung. Doch nicht jeder Vermieter ist damit einverstanden. Hier lesen Sie, was erlaubt ist und was nicht.

Hund, Katze, Kaninchen: Haustiere sind für viele Menschen vollwertige Familienmitglieder - aber nicht in jeder Mietwohnung gern gesehen. Selbst die süßesten Exemplare machen Schmutz und Unordnung und könnten andere Hausbewohner stören. Doch kann Ihr Vermieter Ihnen verbieten, sich ein Haustier anzuschaffen? Die Antwort auf diese und andere Fragen, lesen Sie hier.

Sind Kleintiere immer erlaubt?

Der Bundesgerichtshof hat schon vor Jahren die Mietvertragsklausel "Das Halten von Haustieren ist verboten" verworfen. Kleintiere sind in der Mietwohnung grundsätzlich immer erlaubt. Sie müssen sich weder ein Einverständnis vom Vermieter einholen noch darf er Kleintiere im Mietvertrag verbieten.

Kleintiere sind solche Exemplare, die in Käfigen, Aquarien und Terrarien gehalten werden, zum Beispiel

  • Hamster,
  • Meerschweinchen,
  • Fische,
  • Schildkröten,
  • und Ziervögel.

Unter den Begriff "Kleintier" fallen jedoch nicht automatisch alle Tiere, die klein gewachsen sind. Sondern vielmehr solche, von denen keine Schäden in der Mietwohnung zu erwarten sind und die die Nachbarn nicht belästigen. Ein Chihuahua ist zwar klein, kann durch sein Gebelle aber zum Störfaktor werden. Er fällt demnach nicht darunter.

Lesen Sie auch: Diese zehn Dinge machen Sie krank, wenn Sie sie nicht reinigen

Darf der Vermieter Katzen und Hunde verbieten? Kommt darauf an

Bei der Hunde- und Katzenhaltung sieht es etwas anders aus. Zwar ist ein generelles Verbot rechtsunwirksam - trotzdem können Sie Ihren geliebten Vierbeiner nicht einfach ohne jegliche Rücksicht auf andere einziehen lassen. Die Belange und Interessen der übrigen Hausbewohner spielen nämlich ebenfalls eine Rolle. Was, wenn Ihr direkter Nachbar allergisch auf Katzenhaar ist? Jeder Einzelfall muss abgewogen werden.

Nur, wenn ein Vermieter triftige Gründe hat, Katzen und Hunde in der Mietwohnung zu verbieten, kann er die Erlaubnis verweigern. Auch ein "Ja" kann er im Nachhinein wieder zurücknehmen, insofern die Begründung ausreichend ist. Weigern Sie sich, Ihr Tier zu entfernen, riskieren Sie, gekündigt zu werden.

Kinderlärm in der Mietwohnung: Was Ihre Kids dürfen - und was nicht

Kann ich exotische Tiere halten?

Wilde oder gefährliche Tiere sind in der Mietwohnung keine Selbstverständlichkeit. Wenn Sie auf Schlangen, Vogelspinnen oder Echsen stehen, müssen Sie den Vermieter um Erlaubnis bitten. Geht von den Tieren keine Gefahr aus, spricht in der Regel nichts gegen einen Einzug der Exoten. Ungiftige und ungefährliche Schlangen stellen für Gewöhnlich kein Problem dar. Der Vermieter darf diese - ähnlich wie Hund und Katze - nur aus triftigen Gründen verbieten.

Finden Sie gemeinsam mit Ihrem Vermieter und der Hausgemeinschaft eine Lösung. So vermeiden Sie unangenehme Streitereien - und im schlimmsten Fall die Kündigung oder gar einen Besuch vor Gericht.

Auch interessant: Hund im Auto mitnehmen - das sollten Sie beachten.

sm

Diese fünf Dinge sollten Sie unbedingt täglich reinigen

Wenn Sie Geschirr verwendet haben, sollte es nicht lange in der Wohnung herumstehen. Oft türmen sich leider die Teller in der Spüle - ein großer Fehler. Denn die Essensreste ziehen Fliegen, Ameisen und anderes kleines Getier an. Stellen Sie die Sachen also gleich in die Spülmaschine.
Wenn Sie Geschirr verwendet haben, sollte es nicht lange in der Wohnung herumstehen. Oft türmen sich leider die Teller in der Spüle - ein großer Fehler. Denn die Essensreste ziehen Fliegen, Ameisen und anderes kleines Getier an. Stellen Sie die Sachen also gleich in die Spülmaschine. © pixabay
Ob im Bad oder in der Küche: Die Waschbecken sollten immer blitzblank sein. Vor allem in der Küche, wo täglich mit Lebensmitteln hantiert wird, ist Sauberkeit das A und O. Aber auch im Bad bilden sich im Laufe der Zeit eklige Zahnpasta-Flecken, wenn nicht regelmäßig geputzt wird.
Ob im Bad oder in der Küche: Die Waschbecken sollten immer blitzblank sein. Vor allem in der Küche, wo täglich mit Lebensmitteln hantiert wird, ist Sauberkeit das A und O. Aber auch im Bad bilden sich im Laufe der Zeit eklige Zahnpasta-Flecken, wenn nicht regelmäßig geputzt wird. © pixabay
Wohl einer der schmutzigsten Orte im Haus ist die Toilette. Es muss nicht immer von vorne bis hinten alles durchschrubbt werden, doch die Toilettenbrille sollte täglich gereinigt werden - sie wird ja auch am meisten in Mitleidenschaft gezogen.
Wohl einer der schmutzigsten Orte im Haus ist die Toilette. Es muss nicht immer von vorne bis hinten alles durchschrubbt werden, doch die Toilettenbrille sollte täglich gereinigt werden - sie wird ja auch am meisten in Mitleidenschaft gezogen. © pixabay
Natürlich muss nicht jeden Tag der Wischmopp ausgefahren werden, um die feinsten Staubkörnchen zu entfernen. Doch oft lassen wir Gemüseschnipsel oder Kekskrümel auf den Boden fallen und sind anschließend zu faul diese aufzuheben. Doch auch hier ist die Gefahr groß, Insekten anzuziehen. Deshalb gleich wegräumen.
Natürlich muss nicht jeden Tag der Wischmopp ausgefahren werden, um die feinsten Staubkörnchen zu entfernen. Doch oft lassen wir Gemüseschnipsel oder Kekskrümel auf den Boden fallen und sind anschließend zu faul diese aufzuheben. Doch auch hier ist die Gefahr groß, Insekten anzuziehen. Deshalb gleich wegräumen. © pixabay
Auch die Bettwäsche muss nicht täglich gewaschen werden. Auch hier geht es vielmehr darum, für Ordentlichkeit zu sorgen, damit Milben und dergleichen erst keine Chance haben sich zu sehr zu vermehren. Checken Sie also regelmäßig ihre Laken und lüften Sie sie durch.
Auch die Bettwäsche muss nicht täglich gewaschen werden. Auch hier geht es vielmehr darum, für Ordentlichkeit zu sorgen, damit Milben und dergleichen erst keine Chance haben sich zu sehr zu vermehren. Checken Sie also regelmäßig ihre Laken und lüften Sie sie durch. © pixabay

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