Richtig heizen

Heizkosten sparen: Mit diesen acht Tipps

Thermostat liegt auf Geldscheinen.
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Heizkosten sparen lohnt sich, mit Blick auf die Heizkostenabrechnung.

Besonders im Winter soll es in den heimischen vier Wänden mollig warm sein. Doch das hat seinen Preis. Wie Sie trotzdem Heizkosten sparen, lesen Sie hier. 

Die Corona-Pandemie zwingt viele Menschen ins Homeoffice. Dadurch laufen gerade jetzt im Winter, die Heizungen häufiger als gewohnt. Die ständige Nutzung spiegelt sich später auch in den Heizkosten nieder. Mit diesen acht Tipps können Sie dennoch sparen. 

Heizkosten sparen: Richtig Lüften

Tatsächlich lässt sich durch richtiges Lüften viel Wärme und auch Energie sparen. Wichtig ist nur, dass Sie mehrmals täglich Stoßlüften, anstatt das Fenster immer auf Kipp zu haben. Öffnen Sie das Fenster* für ein paar Minuten, damit die frische Luft in den Raum treten kann. Durch den Luft-Austausch muss nur noch die Frischluft erwärmt werden. 

Heizkosten sparen: Abdichten von Türen und Fenster

Durch eine permanente Zugluft werden die heimischen Räume nur schwer warm. Und spätestens beim Blick auf die Heizkostenabrechnung erstarren nicht nur die kalten Hände und Füße. Um diesen Schreck zu verhindern, können Sie der Zugluft mit drei einfachen Tricks entgegenwirken.

Heizkosten sparen: Dämmung der Heizungsrohre 

Um keine Energie zu verlieren, lohnt es sich die Heizungsrohre zu dämmen. Besonders die Rohre im kalten Keller. Die Möglichkeit, die Heizungsrohre mit einer Dämmung zu versehen, ist nicht nur Hauseigentümern vorbehalten. Mieter können den Vermieter darauf hinweisen und dadurch im besten Fall an den Heizkosten sparen. 

Heizkosten sparen: Einstellung der Heizungsanlage

Die Verbraucherzentrale gibt an, in vielen Fällen die Kesselsteuerung der Heizung noch in der Werkseinstellung befindet und eine Anpassung benötigt. Dadurch lassen sich bis zu 15 Prozent der Energie einsparen. Das Geheimnis liegt lediglich darin, die Heizung auf Ihre speziellen Bedürfnisse abzustimmen. So könnten Sie die Heizkörper beispielsweise während der Schlafenszeit absenken. Die gewünschten Zeiten lassen sich jederzeit anpassen und programmieren. 

Heizkosten sparen: Freihalten der Heizkörper

Heizkörper, die durch Vorhänge oder Möbelstücke versteckt sind, können die Wärme nicht gut in den Raum abgeben. Daher ist es besser, wenn die Heizung nicht zugestellt wird, sondern frei ist. Lässt es sich allerdings nicht vermeiden, ein Möbelstück vor der Heizung zu platzieren, sollte unbedingt auf einen Mindestabstand von 35 Zentimeter geachtet werden. Dadurch kann sich die Wärme immer noch im Raum verteilen. 

VIdeo: Was die Zahlen auf dem Thermostat der Heizung eigentlich bedeuten

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Heizkosten sparen: Sparflamme

Sollten Sie nicht zu Hause sein, muss die Heizung nicht auf volle Power eingestellt sein. Es ist also ratsam, die Heizkörper in den Räumen auf einer niedrigeren Stufe zu hinterlassen, bevor Sie die Wohnung verlassen. Inzwischen gibt es auch technische Hilfsmittel, durch die die Thermostate mit einer App verbunden sind. Dadurch können Sie auch von unterwegs Ihre Heizung regulieren. 

Heizkosten sparen: Gluckernde Heizung entlüften

Eine gluckernde Heizung bedeutet, dass Luft im Heizkörpersystem ist. Dadurch wird aber auch mehr Energie beim Heizen verbraucht. In diesem Fall ist es besser, die Heizung zu entlüften. Alles, was Sie benötigen, ist ein Entlüftungsschlüssel und einen kleinen Eimer. Da eventuell etwas Wasser aus der Heizung austreten kann, ist es auch wichtig, vorsichtig vorzugehen. Für diesen Vorgang muss der Heizkörper auf der höchsten Stufe laufen. Das Ventil wird nur kurz geöffnet, bis Sie hören, dass Luft ausweicht. Wenn dann nur noch heißes Wasser austritt, können Sie das Ventil wieder fest verschließen und auch die Heizung wieder zurückdrehen. 

Heizkosten sparen: Thermostat einstellen 

Mit dem Thermostat lässt sich die Temperatur im Raum bestens selbst bestimmen. Eine ideale Raumtemperatur ist schon bei Stufe drei zu erreichen, denn hier werden 20 Grad Celsius erreicht. Wichtig ist, darauf zu achten, dass die Raumtemperatur nicht höher ist, als nötig. Denn dadurch wird unnötig Energie verbraucht. (swa) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Welche Art der Solarthermieanlage ist richtig?

Flachkollektoren sind die am häufigsten eingesetzte Kollektorenart. Foto: Alois Müller/co2online.de/dpa-tmn
Flachkollektoren sind die am häufigsten eingesetzte Kollektorenart. Foto: Alois Müller/co2online.de/dpa-tmn © Alois Müller
Carsten Körnig ist Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft in Berlin. Foto: Bundesverband Solarwirtschaft/dpa-tmn
Carsten Körnig ist Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft in Berlin. Foto: Bundesverband Solarwirtschaft/dpa-tmn © Bundesverband Solarwirtschaft
Martin Brandis ist Energieexperte des Verbraucherzentrale Bundesverbands in Berlin. Foto: Gert Baumbach/vzbv/dpa-tmn
Martin Brandis ist Energieexperte des Verbraucherzentrale Bundesverbands in Berlin. Foto: Gert Baumbach/vzbv/dpa-tmn © Gert Baumbach
Marcus Weber ist bei der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online tätig. Foto: Phil Dera/www.co2online.de/dpa-tmn
Marcus Weber ist bei der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online tätig. Foto: Phil Dera/www.co2online.de/dpa-tmn © Phil Dera
Röhrenkollektoren gehören ebenfalls zu den Klassikern, werden aber seltener verwendet als Flachkollektoren. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Röhrenkollektoren gehören ebenfalls zu den Klassikern, werden aber seltener verwendet als Flachkollektoren. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © Andrea Warnecke

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