Kuriose Osterpost

Oster-Geschenke an Briefkasten - Eines fällt vielen auf: „Grenzt an Mobbing“

Osternest mit Schoko-Osterhasen und Ostereiern.
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Osterhasen werden an Ostern nicht nur im Garten oder in der Wohnung versteckt, wie ein Instagram-Beitrag zeigt. (Symbolbild)

Ostergeschenke müssen nicht nur an Freunde und Verwandte verteilt werden. Auch die Nachbarschaft kann man beschenken – so geschehen in einer Berliner Nachbarschaft.

An Ostern werden Nester und Ostereier für gewöhnlich im Garten oder in der Wohnung versteckt*. Manchmal werden auch kuriose Verstecke genutzt - zum Beispiel mitten in der Osterdekoration. In einer Berliner Nachbarschaft dachte sich zudem wohl jemand, dass nicht nur die Freunde und Verwandte eine Osterfreude bekommen sollten. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie und des damit einhergehenden Lockdown blieben viele Bewohner daheim. Umso mehr freut man sich doch über besondere Osterpost der Nachbarschaft.

Oster-Geschenke an Briefkasten

Die Bewohner eines Wohngebäudes im Berliner Ortsteil Friedenau dürften jedenfalls gestaunt haben, als sie auf die Briefkästen im Haus schauten. Immerhin fanden sie diese mit Schokoladen-Osterhasen beklebt vor. Von acht Briefkästen waren fünf mit großen Osterhasen versehen und die anderen drei mit Osterhäschen. Wie die Anwohner darauf reagierten und ob sich jemand benachteiligt fühlte, weil der Schokohase kleiner ausfiel als bei den Nachbarn, ist unklar. Vielleicht aber zählt auch für viele nur die lieb gemeinte Geste. Zumindest ist davon auszugehen, dass hier jemand etwas Gutes tun wollte.

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Auf dem Account notesofberlin, der auf Instagram immer wieder Bilder der Berliner Nachbarschaft zeigt, sind die Reaktionen ganz unterschiedlich. Viele finden es „eine nette Idee“, eine „coole Aktion“ oder schlicht „sehr freundlich“. Andere finden, es „grenzt an Mobbing“ und fragen, ob sich die Nachbarn mit den kleinen Hasen schlecht benommen hätten. Eine Nutzerin schreibt: „Ich bin überzeugt so mancher Spinner hat es weggeworfen, weil er nicht weiß, was da vielleicht drin ist.“ Kritik wird auch in diesem Kommentar laut: „Gut gemeint ist nicht gut gemacht, nicht jeder ist Christ oder findet Milchschokolade aus Massentierhaltung geil.“ Egal, ob es bei den Nachbarn gut ankam oder nicht: „Manchmal sind es die kleinen Gesten, die uns berühren“, wie ebenfalls jemand schreibt. (swa)*tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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