Schwachstellen ermitteln

Keine feste Reihenfolge bei energetischer Sanierung nötig

Bei einer energetischen Sanierung ist es meist sinnvoll, mehrere Maßnahmen durchzuführen. Die Reihenfolge ist dabei egal. Foto: Jens Schierenbeck/dpa
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Bei einer energetischen Sanierung ist es meist sinnvoll, mehrere Maßnahmen durchzuführen. Die Reihenfolge ist dabei egal. Foto: Jens Schierenbeck/dpa

Ist der Heizkessel veraltet, steht meist der Austausch an. Doch was ist, wenn auch die Wämmedämmung erneuert werden muss, um den Enrgieverbrauch im Haus zu senken? Womit fangen Hausbesitzer dann am besten an?

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Wer eine Immobilie energetisch modernisieren will, muss bei den Maßnahmen heutzutage keine strikte Reihenfolge mehr einhalten. Darauf macht die Hessische Energiespar-Aktion aufmerksam.

Eine Überdimensionierung des Heizungskessels müsse nach Angaben der Experten zum Beispiel niemand mehr fürchten. Geht also etwa die Heizungsanlage kaputt, wird der Kessel zuerst erneuert. Ansonsten kann man den Wärmeschutz verbessern, indem man Bauteile austauscht.

Bevor man loslegt, sollte man die Schwachstellen am Haus ermitteln. Oft benötigen alte Gebäude eine neue Dämmung der Außenfassade, des Daches und der Kellerdecken. Zudem sind nach Einschätzung der Experten folgende Maßnahmen auf dem Weg zu einem Energiesparhaus durchzuführen: die Heizungsanlage austauschen, neue Fenster mit Zwei- oder Dreischeiben-Wärmeschutz-Isolierverglasung einbauen sowie eine Solaranlage zur Bereitung von Warmwasser installieren.

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