Folgen des milden Winters

Kräuselkrankheit früh behandeln

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Eine Infektionsgefahr mit der Kräuselkrankheit ist bei mildem Wetter erhöht. Foto: Andreas Arnold

Zu erkennen ist die Kräuselkrankheit erst, wenn sich die ersten Blätter zeigen. Denn dort bilden sich dann blasenartige Verfärbungen. Gärtner sollten den Pilzbefall früh bekämpfen.

Köln (dpa/tmn) - Bei Pfirsich- und Nektarinenbäumen kann es wegen der milden Witterung zu ersten Infektionen mit der Kräuselkrankheit kommen. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hin.

Steigt die Temperatur im Winter über zehn Grad an, besteht eine erhöhte Infektionsgefahr. Um das zu verhindern, kann man die Bäume mit einem Pflanzenstärkungsmittel, Obst-Pilzschutz oder mit Pflanzenschutzmittel behandeln.

Wichtig ist, früh zu spritzen, sobald die Knospen anschwellen und bevor sie aufgehen. Denn der Schadpilz, der die Krankheit hervorruft, überwintert an den Triebspitzen und infiziert die jungen neuen Blätter, sobald die Knospen anschwellen. Gespritzt werden sollte bis zu dreimal, je nach Witterung einmal pro Woche.

Die Krankheit ist bereits kurz nach dem Austrieb zu erkennen: Die Blätter kräuseln sich auffällig oder wölben sich blasenartig auf. Zum Teil färben sie sich leicht rötlich, gelblich oder weißlich. Bei stärkerem Befall vertrocknen sie und fallen frühzeitig ab. Die Früchte haben später oft eine leicht runzlige Haut. Nach einem Befall sollten kranke Triebe zurückgeschnitten werden.

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