Aberglaube oder Wahrheit

Lungenkraut: Heilkraut oder doch nur Zierde?

Ein blau und violett blühendes echtes Lungenkraut, dass aus braunen Laub heraus wächst. (Symbolbild)
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Lungenkraut – echtes Heilmittel aus alter Zeit oder längst veralteter Aberglaube? (Symbolbild)

Im Mittelalter ging man aufgrund der Signaturenlehre davon aus, dass Lungenkraut wegen der Ähnlichkeit mit dem Lungengewebe bei Leiden der Lunge helfen kann, doch was ist da wirklich dran?

München – Seine rosa und violetten Blüten blühen in vielen Gärten und Wäldern. Von den meisten wird das Lungenkraut allerdings eher wegen seines Zierwertes angebaut. Doch hat man sich im Mittelalter bezüglich der Heilwirkung des echten Lungenkrauts geirrt oder ist etwas dran am alten Wissen?

Tatsächlich enthält das Lungenkraut einiges, was unseren Körper sehr guttut. Was ebenfalls noch hervorzuheben ist: Echtes Lungenkraut gehört zu den Vertretern der Raublattgewächse (Boraginaceae), die keine Pyrrolizidinalkaloide enthalten. Diese kommen beispielsweise in Huflattich vor, weshalb dieser auch nur mit großer Vorsicht zu verwenden ist. Denn in der Leber entstehen dadurch Abbauprodukte, die in hoher Dosierung zu tödlichen Leberfunktionsstörungen führen können. Aber Lungenkraut kann diesbezüglich unbedenklich eingesetzt werden und das lohnt sich vor allem für Asthmatiker, Husten- und Bronchitis-Geplagte.
Bei welchen Beschwerden Lungenkraut hilft und wie man Lungenbier herstellt, weiß 24garten.de*
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