Mäuse loswerden

Ungebetene Gäste: Mit welchen Mitteln Sie Mäuse wieder loswerden

Mäuse suchen sich die kleinsten Schlupflöcher, um ins Warme zu gelangen.
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Mäuse suchen sich die kleinsten Schlupflöcher, um ins Warme zu gelangen. Doch wie wird man sie wieder los?

Im Winter wollen sich Mäuse vor der Kälte schützen und suchen nach Wärme. Es reicht schon ein kleiner Zugang und Sie haben die ungebetenen Gäste im Haus.

Einen warmen Unterschlupf im kalten Winter* finden zu wollen, kann man den kleinen Nagern kaum verübeln. Aber im Haus will sie keiner haben. Und das ist auch richtig so, denn sie vergehen sich nicht nur an den Lebensmittel-Vorräten, knabbern Kabel an und hinterlassen ihren Kot überall. Mäuse sind zudem Überträger von Krankheiten. Eine davon ist das Hantavirus. Die grippeähnliche Erkrankung ist schnell übertragen und kann zu Nierenversagen führen.

Mäuse loswerden: So lieber nicht vorgehen

Die geläufigsten Varianten, um Mäuse loszuwerden, sind das Aufstellen einer Mäusefalle oder das Streuen von Gift. Dennoch sollten bei diesen Möglichkeiten immer bedacht werden, dass die kleinen Nager einen qualvollen Tod erleiden müssen. Aber nicht nur das: auch andere Tiere können den Fallen zum Opfer fallen. Kleine Kinder, die neugierig alles anfassen und in den Mund nehmen, können sich dadurch verletzten oder vergiften.

Eine weitere umstrittene Möglichkeit ist es, die Mäuse lebend zu fangen und später im Feld auszusetzen. Hier ist ebenfalls Vorsicht geboten, da die Gefahr eines Bisses besteht. Dieser kann zu einer Blutvergiftung führen. Um die Freilassung der Maus so stressfrei wie möglich zu gestalten, können Sie ein Tuch über die Falle legen. Dadurch wird es dunkel und das Nagetier kann sich beruhigen. Sollten Sie eine solche Falle aufstellen wollen, ist es ratsam, gelegentlich zu überprüfen, ob dort eine Maus auf Sie wartet. Wenn die Maus zu lange darin gefangen ist, kann es passieren, dass sie stirbt. Ein weiterer Nager nistet sich gerne in Hörweite zum Haus ein: 24garten.de* hat Tipps, wie Sie den Siebenschläfer am besten aus Ihrem Garten vertreiben.

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Mäusen den Zugang versperren

Um wirklich wirksam vorzugehen, sollte den Mäusen jeglicher Zugang ins Warme und zu Lebensmitteln versperrt werden. Dazu muss Ursachenforschung betrieben werden: Welche Wege nutzen die Tiere, um in die Wohnung zu gelangen? Welche Lebensmittel können besser verstaut werden? Wenn die Mäuse nichts mehr zu Fressen finden und es auch keinen Weg hinein ins Warme gibt, bleiben sie fern. Am besten werden Lebensmittel in Behältern aus Glas oder Metall gelagert.

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Fairerweise muss aber auch erwähnt werden, dass das besonders für alte Häuser, leichter klingt als es tatsächlich ist. Gerade in Fachwerkhäusern bieten sich viele Möglichkeiten für Mäuse, es sich dort gemütlich zu machen. Sollten Sie in einer Mietwohnung oder einem Haus zur Miete wohnen, muss sich der Vermieter um die Plage kümmern oder eventuell sogar eine Mietminderung geltend machen.

Bis der Kammerjäger kommt, gibt es noch eine andere Lösung, um sich die kleinen Nager vom Hals zu halten: mit einem Mäuseabwehr-Ultraschall (werblicher Link). Diese Geräte geben hohe Töne von sich, die vom Menschen nicht hörbar sind, für die Mäuse allerdings sind sie unerträglich. Dadurch fliehen die Mäuse in Windeseile. Eine Dauerlösung ist es aber nicht.

(swa) *Merkur.de und 24garten.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant: Einbruchschutz: So schützen Sie sich und Ihr Haus.

Kartoffel und Süßkartoffel im Garten anbauen

Damit die Knollen gut wachsen und reich tragen, sollte man den Boden mit Kompost und Stickstoffdünger vorbereiten. Foto: Sven Hoppe
Damit die Knollen gut wachsen und reich tragen, sollte man den Boden mit Kompost und Stickstoffdünger vorbereiten. Foto: Sven Hoppe © Sven Hoppe
Bei der Kartoffel geht die Anzahl der Sorten weltweit in die Tausende - in der EU sind knapp 310 Sorten für den Anbau zugelassen. Foto: Florian Schuh
Bei der Kartoffel geht die Anzahl der Sorten weltweit in die Tausende - in der EU sind knapp 310 Sorten für den Anbau zugelassen. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh
Die Kartoffel ist sehr anpassungsfähig, was das Klima angeht - nur Temperaturen über 28 Grad mag sie nicht. Foto: Ingo Wagner
Die Kartoffel ist sehr anpassungsfähig, was das Klima angeht - nur Temperaturen über 28 Grad mag sie nicht. Foto: Ingo Wagner © Ingo Wagner
Süßkartoffeln unterscheiden sich nicht nur durch ihre Blätter von Kartoffeln, sondern auch in ihren Anbaubedingungen. Foto: Marion Nickig
Süßkartoffeln unterscheiden sich nicht nur durch ihre Blätter von Kartoffeln, sondern auch in ihren Anbaubedingungen. Foto: Marion Nickig © Marion Nickig
Derzeit gibt es etwa zwei bis drei Süßkartoffel-Sorten im Handel - weltweit ist die Sortenvielfalt aber viel größer. Foto: Monique Wüstenhagen
Derzeit gibt es etwa zwei bis drei Süßkartoffel-Sorten im Handel - weltweit ist die Sortenvielfalt aber viel größer. Foto: Monique Wüstenhagen © Monique Wüstenhagen

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