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Mit diesen Hausmitteln bekämpfen Sie Mehltau jetzt erfolgreich

Falscher Mehltau äußert sich auf der Blattoberseite durch helle oder braune Verfärbungen.
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Falscher Mehltau äußert sich auf der Blattoberseite durch helle oder braune Verfärbungen.

Mehltau ist eine der lästigsten Pilzkrankheiten, die den Nutz- oder Ziergarten heimsuchen kann. Wie Sie den Mehltau mit Hausmitteln bekämpfen, erfahren Sie hier.

  • Viele Hobbygärtner verzweifeln im Kampf gegen Mehltau.
  • Die Pilzkrankheit kann an nahezu allen Nutz- und Zierpflanzen auftreten.
  • Einige Hausmittel* helfen beim Lösen des Problems.

Mehltau ist eine weit verbreitete Pilzkrankheit, die sowohl bei Nutz- als auch Zierpflanzen auftreten kann. Dabei handelt es sich um einen Sammelbegriff: Die Pilzerkrankung tritt nämlich in über 100 verschiedenen Arten auf - und manche davon treten nur auf bestimmten Pflanzen auf.

Mehltau im heimischen Garten: Das müssen Sie zur Pilzkrankheit wissen

Allgemein wird in Echten und Falschen Mehltau unterschieden: Der Echte Mehltau ist ein sogenannter Schönwetterpilz, da er sich bei warmen und trockenen Verhältnissen bildet. Meist tritt er ab Juli als weißlicher Belag auf der Blattoberseite auf, wie die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau erklärt. Ein besonders starker Befall sei demnach nach mehreren heißen Tagen und kühlen Nächten mit verstärkter Taubildung zu rechnen. Die betroffenen Blätter werden braun und sterben schließlich ab. Der Echte Mehltau tritt dabei vor allem auf Zucchini*, Gurken* und Feldsalat auf. Auch Obst wie Äpfel*, Stachelbeeren und Tafeltrauben sind vor ihm nicht sicher, ebenso wenig wie Zierpflanzen - darunter Ahorn, Eiche, Rosen, Clematis, Phlox oder Astern.

Echter Mehltau findet sich oft auf Weintrauben.

Der Falsche Mehltau hingegen ist der Schlechtwetterpilz, da er besonders bei Feuchtigkeit auftritt. Im Gegensatz zum Echten Mehltau werden hier beide Blattseiten befallen: Die Unterseite ist von einem grauen bis grauvioletten Pilz befallen, während die Oberseite gelbliche Flecken vorweist. Das betroffene Blatt stirbt in der Regel ab. Auch der Falsche Mehltau hat seine Lieblingswirte: Dazu gehören Erbsen*, Feldsalat, Kopfsalat*, Kohl*, Radieschen*, Rettich, Spinat*, Zwiebel* und Weinreben. Ein bekannter Vertreter des Falschen Mehltaus ist Peronospora.

Mehltau bekämpfen mit Hausmitteln: So kommt Ihnen Milch zur Hilfe

Ein Klassiker beim Bekämpfen des Echten Mehltaus befindet sich in Ihrem Kühlschrank: Milch. Allerdings sollte es sich um keine haltbare Milch handeln - besser sind Roh- oder Vollmilch sowie Buttermilch. Die Milch wird in einem Verhältnis von 1:8 mit Wasser gemischt, sodass Wasser den größeren Anteil hat. Diese Mischung wird mit einer Sprühflasche auf die gefährdeten Pflanzen verteilt.

Das Milch-Wasser-Gemisch hilft vor allen Dingen zur Vorbeugung und bei leichten Befällen. Warten Sie also nicht zu lange ab, um gegen den Echten Mehltau vorzugehen. Die Milchsäurebakterien schaffen ein ungünstiges Milieu für den Pilz, sodass er kaum eine Chance hat. Allerdings wirkt dieses Mittel nicht so gut bei Falschem Mehltau, da sich hier der Schaderreger vor allem an den Unterseiten der Blätter befindet, wo man nur schwer hinkommt.

Auch interessant: Die Blattlaus-Plage beginnt: Was Sie jetzt tun können.

Mehltau mit Hausmittel Backpulver bekämpfen

Das Wundermittel Backpulver* lässt Sie auch im Garten nicht Stich. In Kombination mit Wasser zeigt das im Backpulver enthaltene Natron* eine schwach alkalische Reaktion, die dem Mehltau so gar nicht schmeckt. Wenn Sie dann noch etwas Rapsöl hinzugeben, ist die Pilzkrankheit erst recht abgeneigt - die enthaltenen Lecithine mag der Mehltau gar nicht. Mischen Sie also ein Päckchen Backpulver mit zwei Litern Wasser und 20 Millilitern Rapsöl und behandeln Sie die befallenen Stellen alle zwei Wochen damit. Die Lauge wirkt vor allem bei Echtem Mehltau.

Mit diesem Hausmittel gehen Sie Falschem Mehltau an den Kragen

Keine Bange: Auch gegen den Falschen Mehltau gibt es hilfreiche Hausmittel. Besonders erwähnenswert ist hier eine Jauche aus Ackerschachtelhalmen. Diese ist ganz leicht herzustellen: Besorgen Sie sich circa 100 Gramm Ackerschachtelhalme und zerkleinern Sie diese. Darüber geben Sie einen Liter Wasser und lassen das Ganze 24 Stunden ziehen. Anschließend wird die Jauche mit noch mehr Wasser verdünnt: Etwa im Verhältnis 1:10 fügen Sie Gießwasser bei. Nun wird die Jauche auf die Blätter gesprüht: Diese wehren sich gegen die darin gelöste Kieselsäure, indem sie eine ihre oberste Zellschicht verstärken. Dadurch hat es der Mehltau schwerer, sich zu verbreiten. Alternativ lässt sich der Sud auch mit Rainfarn oder Knoblauch herstellen.

Lesen Sie auch: Ameisen-Plage im Garten? Diese natürlichen Mittel helfen garantiert.

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © pixabay/annawaldl
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © pixabay/annawaldl
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © pixabay/Counselling
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © pixabay/KIMDAEJEUNG
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen, kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © pixabay/annawaldl
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © pixabay/MIH83
Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © pixabay/Hans
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © pixabay/Gellinger
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © pixabay/Jing
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © pixabay/mjordano

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