Jeder hat ihn

Diesen Haushaltsgegenstand vergessen viele beim Reinigen - dabei droht Schimmel

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Nicht nur Messer sollten gesäubert werden - sondern auch der Messerblock.

Was den wenigsten bewusst ist: Der Messerblock ist oft einer der schmutzigsten Gegenstände in der Küche - vor allem, wenn er aus Holz besteht. So reinigen Sie ihn.

Die Messer werden stets gereinigt, doch an den Messerblock selbst denkt nicht jeder. Doch auch dieser sollte regelmäßig gesäubert werden. Denn selbst, wenn die Messer gereinigt wurden, bevor sie wieder im Messerblock landen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sich doch mit der Zeit Schmutz darin ansammelt - Krümel und Staub sind kaum zu vermeiden.

Viele vergessen den Messerblock: Dabei droht hier Schimmelgefahr

Das Problem hierbei ist, dass es sich bei den Spalten für die Messer um dunkle Räume handelt, zu denen man schlecht Zugang hat. Zudem bietet der enge Raum, der warm und feucht sein könnte - je nachdem wie nass die Messer nach dem Abwasch noch sind -, genügend Nährstoffe für die Bildung von Schimmel. Deshalb sollte der Messerblock ebenfalls regelmäßig gereinigt werden.

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Messerblöcke aus Holz sind besonders schwer zu reinigen

Je nach Material des Messerblocks kann diese Arbeit leichter oder schwerer ausfallen. Besteht er aus Kunststoff oder Edelstahl lässt er sich meist leichter reinigen, da das Material kein Wasser aufnimmt. Viele Modelle lassen sich auch auseinandernehmen, sodass Sie wirklich alle Stellen reinigen können. Bei Holzmodellen ist dies jedoch anders: Sie bestehen aus einem Block und lassen sich deshalb nicht zerlegen.

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So reinigen Sie einen Messerblock aus Holz 

Um einen Messerblock aus Holz zu reinigen, sollten Sie zunächst versuchen alle Krümel, an die Sie herankommen, zu entfernen. Dies berichtete Allan Rathey, Dirketor des Healthy Facilities Institute, auf dem Online-Portal Today. Erst danach sollten Sie sich warmes Wasser und Spülmittel zur Hilfe holen: Mit einer Flaschenbürste oder einem Pfeifenreiniger arbeiten Sie es in die Messerspalten ein. Dabei können Sie sich ruhig etwas Zeit lassen, um besonders gründlich zu sein. Anschließend waschen Sie den Messerblock mit klarem Wasser aus, bis kein Spülmittelschaum mehr zu sehen ist. Danach lassen Sie ihn einige Stunden zum Trocknen stehen.

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Dann kommt noch ein letzter Schritt: Das USDA, das Landwirtschaftsministerium der Vereinigten Staaten, erklärt, dass jede Art von Holz mit einer Bleichlösung desinfiziert werden kann. Deshalb sollten Sie einen Esslöffel einer geruchslosen, flüssigen Chlorbleiche in einen Eimer von vier Litern Wasser geben und den Messerblock dort für ein paar Minuten einweichen lassen. Tragen Sie dabei sicherheitshalber Handschuhe und beachten Sie die Sicherheitshinweise auf der Verpackung der Chlorbleiche.

Anschließend schütten Sie die Lösung weg und lassen den Messerblock mindestens zwölf Stunden lufttrocknen, damit er kein bisschen mehr feucht ist - ansonsten riskieren Sie doch noch einen Schimmelbefall. Deshalb ist es auch wichtig, dass die Messer, die in den Block kommen, stets vollkommen getrocknet sind. Spülen Sie diese am besten per Hand ab, anstatt sie in die Spülmaschine zu geben.

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Mit dem Schwamm verteilen Sie den Schmutz eher, als dass Sie ihn entfernen. Wechseln Sie Ihn wöchentlich. Wahlweise können Sie ihn auch heiß in der Waschmaschine waschen, dass alle Keime entfernt werden. © pixabay
In den Furchen der Schneidebretter können sich Essensreste ansammeln, die sich selbst durch sorgfältiges Säubern nicht entfernen lassen. Deshalb sind sie nach zwölf Monaten auszutauschen.
In den Furchen der Schneidebretter können sich Essensreste ansammeln, die sich selbst durch sorgfältiges Säubern nicht entfernen lassen. Deshalb sind sie nach zwölf Monaten auszutauschen. © pixabay
Geschirrtücher sind hervorragende Nistplätze für Keime. Um dem Vorzubeugen sollten sie regelmäßig bei 60 Grad gewaschen und zweimal in der Woche ausgetauscht werden.
Geschirrtücher sind hervorragende Nistplätze für Keime. Um dem Vorzubeugen sollten sie regelmäßig bei 60 Grad gewaschen und zweimal in der Woche ausgetauscht werden. © pixabay
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Zahnbürsten sind nach drei Monaten auszutauschen - und nicht erst, wenn die Borsten in alle Richtungen abstehen. Nach einer Erkältung sollten Sie sich sofort Ersatz suchen. © pixabay
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Auch Cremes sind auszuwechseln - und zwar alle zwölf Monate. Generell sollte nur mit sauberen Händen in die Creme gefasst werden. Durch die feuchte Umgebung haben Bakterien nämlich einen guten Nährboden. © dpa
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Behälter aus Plastik sollten alle acht bis zwölf Monate neu gekauft werden. Durch häufiges Waschen oder Aufwärmen in der Mikrowelle tritt der Weichmacher Bisphenol A heraus - und der ist krankheitserregend. Behälter mit der Kennzeichnung "BPA free" sind frei von dieser Substanz. © iStock / joebelanger
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Kontaktlinsenbehälter sind alle drei Monate zu wechseln, da sich in der Lösung gerne Pilze und Keime ansiedeln. Diese gelangen über kurz oder lang auf die Linsen und somit auch auf die Augen. © iStock / marietjieopp
Auf Platz 1 der schmutzigsten Haushaltsutensilien steht der Wischmopp. Circa eine Milliarde Bakterien tummeln sich darauf herum und sollte deshalb alle zwei Monate ausgetauscht werden. Abnehmbare Lappen müssen nach jeder Nutzung unter 60 Grad ohne Weichspüler gewaschen werden.
Auf Platz 1 der schmutzigsten Haushaltsutensilien steht der Wischmopp. Circa eine Milliarde Bakterien tummeln sich darauf herum und sollte deshalb alle zwei Monate ausgetauscht werden. Abnehmbare Lappen müssen nach jeder Nutzung unter 60 Grad ohne Weichspüler gewaschen werden. © pixabay

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