Waschen und Reinigen

Ölflecken entfernen: Diese Hausmittel sollten Sie parat haben

Einfache Hausmittel können helfen, unter anderem auch Speiseöl-Flecken zu entfernen.
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Einfache Hausmittel können helfen, unter anderem auch Speiseöl-Flecken zu entfernen.

Es ist schnell mal passiert, dass ein Tropfen Öl auf die Kleidung oder das Sofa gelangt. In jedem Fall heißt es schnell sein, wenn sich ein Fleck bildet.

Ist aus Versehen Öl auf ihrer Kleidung gelangt? Dann reagieren Sie möglichst schnell. Um den Ölflecken gar nicht erst eine Chance zu geben, sich festzusetzen, sollten Sie mit der Reinigung* nicht lange warten. Es gibt ein paar Hausmittel, die sofort helfen können, den Ölflecken den Kampf anzusagen. Welche das sind, lesen Sie hier. Doch vorab noch ein anderer Hinweis zur Fleckenentfernung: Kleidung, die einen Ölfleck abbekommen hat, sollte nicht in den Trockner gepackt werden. Dadurch beißen sich nämlich die Flecken geradezu in das Material, und es wird noch schwieriger, sie zu entfernen.

Ölflecken in der Kleidung: Wie Mehl, Gallseife & Co. helfen

Wenn sich unglücklicherweise ein Ölfleck auf Ihrem liebsten T-Shirt verirrt hat, müssen Sie nicht gleich verzagen. Diese Hausmittel helfen:

  • Butter: Klingt erstmal merkwürdig, wirkt aber dank der Buttersäure fettlösend. Tragen Sie die Butter, auf den Ölfleck auf und Waschen Sie das Kleidungsstück in der Waschmaschine (werblicher Link). Hier bitte unbedingt drauf achten, dass es sich um Butter und nicht um Margarine handelt.
  • Gallseife: Trage Sie wie bei anderen Flecken auch die Gallseife auf die entsprechende Stelle auf und lassen Sie sie einwirken. Anschließend wird das Kleidungsstück wie gewohnt gewaschen.
  • Spülmittel: Auch die flüssige Seife kann helfen, wenn sie auf den Ölfleck getupft wird. Dann das Kleidungsstück in warmes Wasser einlegen und das Spülmittel einwirken lassen. Anschließend kann das Kleidungsstück normal gewaschen werden.
  • Puder: Egal ob Sie gerade Babypuder, Trockenshampoo, Speisestärke oder auch Mehl im Haus haben: Puder in jeder Form entzieht dem Ölfleck die Flüssigkeit. Das Öl wird aufgesaugt und sammelt sich so schonend in dem Puder.

Sollten Sie Motoröl-Flecken in Ihrer Kleidung vorfinden, dann kann die Gallseife auch hier ihre Wirkung zeigen. Darüber hinaus helfen aber auch flüssiges Waschmittel und Backpulver, so einer der Tipps der Zeitschrift Brigitte. Letzteres wird auf den Ölflecke gestreut und nach einer kurzen Einwirkzeit in die Waschmaschine gesteckt. Andernfalls kann das Kleidungsstück auch in flüssiges Waschmittel eingelegt und anschließend wie gewohnt gewaschen werden.

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Hausmittel, die Sofa und Teppich von Ölflecken befreien

Sofa und Teppich lassen sich zwar nicht in der Waschmaschine waschen, aber dennoch gibt es Möglichkeiten, auch hier den Ölflecken Herr zu werden.

  • Puder: Neben Trockenshampoo hilft hier auch Mehl, um den Fleck zu reinigen. Eine der pudrigen Substanzen auf den Ölfleck auftragen, einwirken lassen und später mit einem Staubsauger absaugen. Das Trockenshampoo und das Mehl saugen jeweils das Öl aus dem Material und entfernen den Fleck auf sanfte Weise.
  • Salz: Auch Salz entzieht dem Ölfleck die Flüssigkeit und kann nach dem Einwirken wieder abgesaugt werden. Achten Sie darauf, die betroffene Stelle gut mit Salz zu bestreuen.
  • Waschbenzin: Wenn sich um beständigere Ölflecken handelt, dann hilft Waschbenzin. Geben Sie etwas von dem Benzin auf ein Baumwolltuch und tragen Sie es sanft auf die fleckige Stelle auf. Lassen Sie das Waschbenzin eine Weile einwirken und tupfen Sie es später mit einem sauberen Tuch wieder ab.

Lesen Sie auch: Darum ist Backpulver ein absolutes Wundermittel im Haushalt.

Sonderfall Pflasterstein: Helfen da noch Hausmittel?

Um die Ölflecken auf den Pflastersteinen schnell unter Kontrolle zu bringen, helfen Hausmittel, wie Sägespäne oder auch Katzenstreu. Bereits festgesetzte Ölflecken können mit zum Beispiel mit Waschbenzin behandelt werden. (swa) *Merkur.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

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Laminat oder Parkett: Diese Tipps helfen bei der Pflege

Profis empfehlen: Das Parkett sollte nur nebelfeucht gewischt werden. Das schont den Holzboden. Foto: Silvia Marks/dpa Themendienst/dpa-tmn
Profis empfehlen: Das Parkett sollte nur nebelfeucht gewischt werden. Das schont den Holzboden. Foto: Silvia Marks/dpa Themendienst/dpa-tmn © Silvia Marks
Einen Holzboden sollte man vor dem Wischen absaugen - am besten mit einem weichen Staubsauger-Aufsatz. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn
Einen Holzboden sollte man vor dem Wischen absaugen - am besten mit einem weichen Staubsauger-Aufsatz. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn © Silvia Marks
Der Tipp klingt ungewöhnlich, aber mithilfe eines Bügeleisens kann man kleine Dellen aus dem Parkett heraus bügeln. Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn
Der Tipp klingt ungewöhnlich, aber mithilfe eines Bügeleisens kann man kleine Dellen aus dem Parkett heraus bügeln. Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn © Catherine Waibel
Für Laminat gilt das gleiche wie fürs Parkett: Es darf nicht zu nass gewischt werden. Experten empfehlen "nebelfeucht". Foto: Kai Remmers/dpa Themendienst/dpa-tmn
Für Laminat gilt das gleiche wie fürs Parkett: Es darf nicht zu nass gewischt werden. Experten empfehlen «nebelfeucht». Foto: Kai Remmers/dpa Themendienst/dpa-tmn © Kai Remmers
Mareike Hermann von der DIY Academy in Köln. Foto: Uwe Weiser/DIY Academy/dpa-tmn
Mareike Hermann von der DIY Academy in Köln. Foto: Uwe Weiser/DIY Academy/dpa-tmn © Uwe Weiser
Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Parkettindustrie. Foto: Frank Müller/VHK/dpa-tmn
Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Parkettindustrie. Foto: Frank Müller/VHK/dpa-tmn © Frank Müller
Kratzer im Parkett sind nicht nur unschön. Durch sie kann auch Wasser in das Holz eindringen, das die Fasern aufquellen lässt. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Kratzer im Parkett sind nicht nur unschön. Durch sie kann auch Wasser in das Holz eindringen, das die Fasern aufquellen lässt. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © Andrea Warnecke

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