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Bis zu 50.000 Euro Bußgeld: Welche Regeln bei einem Osterfeuer im eigenen Garten gelten

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Von: Andrea Stettner

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Osterfeuer gehören an Ostern vielerorts zur Tradition. Auch im eigenen Garten ist ein solches Feuer möglich. Doch bei Fehlern droht ein saftiges Bußgeld.

Beim Osterfeuer wird traditionell das Ende des Winters und der Beginn des Frühlings gefeiert. Mit Freunden zusammenstehen, essen und trinken – das gehört einfach für viele zum Osterfest dazu. Fällt das örtliche Osterfest aus oder ist in der Gegend keines üblich, wollen viele im eigenen Garten* ein Osterfeuer entzünden. Doch ist das überhaupt erlaubt? Und welche Regeln gelten?

Osterfeuer. Ein Osterfeuer gehört in vielen Regionen Deutschlands zur Tradition.
Ein Osterfeuer gehört in vielen Regionen Deutschlands zur Tradition. © Maurizio Gambarini/dpa

Osterfeuer brauchen eine Genehmigung

Wer ein privates Osterfeuer im heimischen Garten entzünden will, sollte sich zuerst bei seiner Gemeinde erkundigen, ob und wie ein solches Feuer erlaubt ist. Tatsächlich regelt das jede Kommune bzw. Landkreis unterschiedlich. Zudem wurden in den letzten Jahren die Bestimmungen für Osterfeuer verschärft, da es immer wieder zu unkontrollierten Bränden gekommen ist, informiert der Verbraucherschutz Deutschland. Osterfeuer stehen zudem auch wegen der Feinstaubbelastung immer wieder in der Kritik. Wer dennoch ein eigenes Osterfeuer entfachen möchte, muss sich beim zuständigen Ordnungsamt um eine Genehmigung bemühen.

Was muss ich bei einem Osterfeuer im eigenen Garten beachten?

Haben Sie die Genehmigung für ein privates Osterfeuer von der Gemeinde eingeholt, müssen Sie sich an die geltenden Vorgaben zum Brand- und Umweltschutz halten. Dabei sollten Sie folgende Regeln beherzigen:

Strohballen sind übrigens eine denkbar schlechte Sitzgelegenheit für Osterfeuer – diese können sich allein durch die Hitzeabstrahlung entzünden.

Osterfeuer: In diesem Fall droht ein Bußgeld

Wer ein Osterfeuer entzündet, sollte sich unbedingt an die geltenden Brand- und Umweltschutzauflagen halten. Ansonsten drohen in manchen Bundesländern empfindliche Bußgelder von bis zu 50.000 Euro. Vielleicht reicht Ihnen in diesem Fall auch ein kleines Feuer in einer Feuerschale. Was es dabei zu beachten gilt, lesen Sie hier. (as)*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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