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Raupen im Garten: Fünf Tipps, wie Sie die gefräßigen Biester loswerden

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Von: Jasmin Farah

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Die Raupen von Schmetterlingen sind Schädlinge im Beet. Auf der Suche nach Nahrung fressen sie alles an. Doch es gibt Tricks, wie Sie sie fernhalten.

Hamburg – Im Sommer gibt es für viele Gartenfreunde nichts Schöneres, als im heimischen Grün zu entspannen. Doch auch jetzt braucht der Garten viel Pflege. Der Rasen muss gemäht, Pflanzen regelmäßig gegossen und gedüngt werden. Allerdings können nun viele Obst- und Gemüsesorten, die man im Frühjahr ausgesät hat, erstmals geerntet werden. Aus ihnen lassen sich leckere Sommersalate, Dips oder Grillbeilagen zaubern, wenn Ihnen nicht jemand anderes zuvor kommt.

Raupen im Garten: Fünf Tipps, wie Sie die gefräßigen Biester loswerden

Raupen fressen große Löcher in Beetpflanzen wie Salate, Kohl und Co.
Raupen fressen große Löcher in Beetpflanzen wie Salate, Kohl und Co. (Symbolbild) © Elisabeth Cölfen/Imago

Schließlich gibt es genügend Mitesser im Garten, die es auf ihr üppiges Beet abgesehen haben. Darunter zählen viele Schädlinge wie Engerlinge, Schnecken, aber auch Raupen. Letztere machen sich auf der Suche nach Nahrung über die Pflanzen her, fressen Löcher hinein und befinden sich oft auf Blättern oder deren Rückseite.

Die wenigsten wollen ihnen mit chemischen Mitteln zu Leibe rücken und sammeln die Larven der Schmetterlinge geduldig auf, um sie zu einer weit entfernten Wiese zu bringen. Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten, um die gefräßigen Schädlinge loszuwerden.

Raupen im Garten: 1. Fliegengitter aufspannen

Damit Raupen nicht Ihre Pflanzen anknabbern, können Sie einfach einen Insektenschutz um Ihr Beet aufstellen. Dazu nehmen Sie handelsübliches Fliegengitter und ziehen es um die gefährdeten Obst- und Gemüsesorten. Gleichzeitig ist das Gewebe durchlässig genug, sodass Pflanzen noch Licht, Sauerstoff oder Regen abbekommen. Dadurch verhindern Sie auch, dass sich andere Tierchen wie Motten an Ihrer Ernte gütlich tun oder gar Eier in die Beeterde ablegen.

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Raupen im Garten: 2. Nützlinge anlocken

Auch Raupen haben natürliche Feinde. Wer es schafft, diese in das eigene Beet zu locken, hat selbst weniger Arbeit. Einige Nützlinge haben zudem den Vorteil, dass sie auch, wenn sie bei Ihnen im Beet vorbeischauen, Pflanzen bestäuben. Dazu gehören vor allem fliegende Bienen, welche die Raupen in Dauerstress versetzen. Daher ist es nur von Vorteil, besonders bienenfreundliche Gewächse im heimischen Grün zu beheimaten und sie gezielt in der Nähe des Beets anzupflanzen.

Raupen im Garten: 3. Kräuter anpflanzen

Es gibt Pflanzen, die Schmetterlingsraupen so gar nicht mögen. Daher ist es ratsam, diese ebenfalls im Beet anzubauen. Diese sorgen dafür, dass sich die gefräßigen Schädlinge fernhalten. Dazu gehören vor allem viele Kräuter, deren Duft aufgrund der enthaltenen ätherischen Öle Raupen natürlich abschreckt. Darunter:

Raupen im Garten: 4. Hühner im Garten halten

Seit der Coronakrise boomt die Hühnerhaltung im eigenen Garten. Es bedeutet zwar viel Arbeit und Pflege, aber es ist ein erster wichtiger Schritt in Richtung Selbstversorgung. Zudem haben Hühner im eigenen Garten noch einen Vorteil: Sie fressen mit Vorliebe Käfer, Larven und auch Raupen. Hühner lieben es, sich im Garten frei bewegen zu können und die Tierchen zu jagen. Auch andere Gartentiere wie Igel fressen die Schädlinge liebend gerne und lassen sich in das heimische Grün locken. Dafür benötigen Sie allerdings kleine Unterschlüpfe aus Laub oder Unterholz, um sich verstecken zu können.

Raupen im Garten: 5. Neemöl sprühen

Anstatt Kräuter im Beet zu pflanzen, können Sie auch einfach ein selbstgemachtes Spray verwenden, dass die Raupen gar nicht gut riechen können. Hierzu nehmen Sie acht Esslöffel Neemöl und mixen es mit vier Litern Wasser in Zimmertemperatur. Geben Sie das natürliche Pflanzenschutzmittel in eine Sprühflasche. Spritzt man das Neemöl laut dem „Norddeutschen Rundfunk“ (NDR) direkt auf die Blätter, hilft es gegen den akuten Schädlingsbefall.

 

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