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Wann und wo wird Rhododendron gepflanzt?

Die Blüten der Rhododendron-Staude sind ein wahrer Hingucker.
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Die Blüten der Rhododendron-Staude sind ein wahrer Hingucker.

Rhododendren zählen zu den beliebtesten, aber auch anspruchsvollsten immergrünen Gartenpflanzen bei den Deutschen. Hier erfahren Sie alles zum Pflanzen und Pflegen.

  • Rhododendron ist in vielen deutschen Gärten zu finden.
  • Die Gartenpflanze ist aber sehr anspruchsvoll - besonders der Standort ist ausschlaggebend.
  • Wir erklären Ihnen, was Sie zu Pflanzzeit, Standort und Pflege wissen sollten.

Rhododendron-Stauden sorgen bei Nachbarn gerne für große Augen, schließlich beeindrucken Sie durch ihre schöne und bunte Blütenpracht. Damit die immergrüne Gartenpflanze auch gesund heranwächst, müssen Sie aber einige Dinge beachten. Wir haben Tipps für Sie.

Wann wird Rhododendron gepflanzt?

Die optimale Pflanzzeit für Rhododendron ist im Herbst von Anfang September bis Mitte November. Hier hat die Pflanze die Möglichkeit, sich im noch warmen Boden zu verwurzeln und somit stark durch den Winter zu kommen. Allerdings lässt sich Rhododendron auch noch im Frühjahr von Anfang März bis Mitte Mai pflanzen, solange sichergestellt ist, dass Plusgrade herrschen und der Boden nicht mehr gefroren ist. Die Blütezeit von Rhododendron liegt zwischen Mai und Mitte Juni.

Was ist ein geeigneter Standort für Rhododendron?

Der Standort spielt bei Rhododendren und deren Entwicklung eine große Rolle. Die Stauden fühlen sich vor allem an sonnigen oder halbschattigen Standorten wohl. Suchen Sie sich am besten eine Stelle, auf die die Mittagssonne nicht zu prall auf die Pflanze herabscheint - ein Schattenwurf durch einen wenig dominanten Baum wäre optimal. Der Schatten darf nämlich nicht zu groß sein, da Rhododendren sonst zu wenige Blüten ansetzen. Zudem sollte es sich um einen windgeschützten Standort handeln.

Ein weiterer wichtiger Faktor für eine erfolgreich Blüte ist der Boden selbst: Dieser ist möglichst humusreich und locker, damit die feinen Wurzeln sich gut einarbeiten können. Außerdem sollte er kaum Kalk enthalten. Wichtig ist ebenfalls, dass der Boden gleichmäßig feucht und kühl ist. Bei lehmigen Böden haben die Wurzeln von Rhododendren meist keine Chance.

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Rhododendron pflanzen: Welchen Abstand brauchen die Pflanzen?

Sobald Sie den optimalen Standort ausgemacht haben, müssen Sie den Boden vorbereiten. Dazu heben Sie pro Pflanze ein Loch aus, dass ungefähr dreimal so groß ist wie der Wurzelballen und ungefähr genauso tief wie der Wurzelballen. Den Bodenaushub können Sie mit Torf und etwas Sand vermischen, um den pH-Wert für die Pflanze zu verbessern. Zudem verhindern Sie mit einer Schicht Sand, dass sich Staunässe im Boden bildet. Auch Rindenkompost oder Kuhmist bieten sich zur Verbesserung des Erdreiches an.  

Dann ist es an der Zeit, Rhododendron zu pflanzen. Den nackten Wurzelballen setzen Sie in das ausgehobene Loch hinein und graben ihn mit dem aufgewerteten Bodenaushub zu. Achten Sie dabei darauf, dass die Oberseite des Wurzelballens noch ungefähr ein bis zwei Zentimeter aus dem Boden herausragen, um zu vermeiden, dass das empfindliche Wurzelwerk eingeht. Anschließend drücken Sie die Erde leicht mit dem Fuß an und bewässern den eingepflanzten Rhododendron* gründlich.

Rhododendron pflegen und düngen - so funktioniert's

Nachdem der Rhododendron eingepflanzt ist, können Sie ihn mit Hornspänen düngen und dem Boden - vor allem bei einer Pflanzung im Frühjahr - eine drei bis fünf Zentimeter hohe Schicht aus Rindenmulch verleihen, um die Pflanze vor Temperaturschwankungen zu schützen. Zudem sollte Rhododendron bei trockenem Boden wöchentlich gegossen werden. In trockenen Winterphasen reicht aber eine minimale Bewässerung. Um dem feinen Wurzelwerk weiterhin viel Freiraum zu bieten, sollten Sie die Erde hin und wieder auflockern - achten Sie darauf, die Wurzeln dabei nicht zu beschädigen. Sobald die Rhododendron-Staude verblüht ist, sollten Sie die Blüten ausbrechen.

So pflanzen Sie Rhododendren im Topf

Rhododendren lassen sich auch im Topf anpflanzen, solange Sie für ähnliche Standortbedingungen wie beim Pflanzen im Blumenbeet sorgen. Wichtig ist, dass Sie einen möglichst breiten Kübel für die Pflanze* bereitstellen, damit die flach wachsenden Wurzeln genügend Platz finden. Viele Sorten der Japanischen Azaleen sind beispielsweise sehr kleinwüchsig und eignen sich deshalb fürs Anpflanzen im Topf. Um Staunässe im Pflanzgefäß zu vermeiden, sollte der Kübel ein Abflussloch haben, über dem Sie eine Drainageschicht anlegen.

Für die Überwinterungen suchen Sie sich einen warmen Standort, der Ihren Rhododendron vor Zugluft schützt. Dafür eignen sich eine Hauswand oder ein höherer Zaun - Sie können über die Pflanze aber auch ein Vlies oder Ähnliches legen, um Wärmeverlust zu vermeiden.

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Keine Blume verbreitet derartige Frühlingsgefühle wie die Tulpe. Sie blüht zwischen Anfang und Mitte April - späte Sorten sogar erst ab Mai oder Anfang Juni.
Keine Blume verbreitet derartige Frühlingsgefühle wie die Tulpe. Sie blüht zwischen Anfang und Mitte April - späte Sorten sogar erst ab Mai oder Anfang Juni. © pixabay
Bei der Benennung dieser Blume war man wenig kreativ - dafür ist sie aber nicht minder schön. Der Blaustern ist äußerst pflegeleicht und deshalb perfekt für den Gartenmuffel. Seine Zwiebel ist aber für Menschen und Tiere leicht giftig.
Bei der Benennung dieser Blume war man wenig kreativ - dafür ist sie aber nicht minder schön. Der Blaustern ist äußerst pflegeleicht und deshalb perfekt für den Gartenmuffel. Seine Zwiebel ist aber für Menschen und Tiere leicht giftig. © pixabay
Krokusse sind eine der ersten Blumen, die im Frühjahr ihre Knospen öffnen. Dabei müssen sie noch nicht mal eingetopft sein, denn sie überleben auch gut auf Rasenflächen. Es gibt außerdem eine spätblühende Sorte der Krokusse, die erst im Herbst zu sehen ist.
Krokusse sind eine der ersten Blumen, die im Frühjahr ihre Knospen öffnen. Dabei müssen sie noch nicht mal eingetopft sein, denn sie überleben auch gut auf Rasenflächen. Es gibt außerdem eine spätblühende Sorte der Krokusse, die erst im Herbst zu sehen ist. © pixabay
Narzissen - auch oft als Osterglocken bezeichnet - gehören zu den Amaryllisgewächsen und sind besonders in den Farben gelb und weiß bekannt. Wenn Sie die Blüten ganzjährig bewundern wollen, sollten Sie sie Zuhause im Topf ziehen.
Narzissen - auch oft als Osterglocken bezeichnet - gehören zu den Amaryllisgewächsen und sind besonders in den Farben gelb und weiß bekannt. Wenn Sie die Blüten ganzjährig bewundern wollen, sollten Sie sie Zuhause im Topf ziehen. © pixabay
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Die Traubenhyazinthe verdankt ihren Namen den weintraubenähnlichen Blüten, die sie trägt. Sie gehört zu den Spargelgewächsen und stammt aus Südosteuropa und Kleinasien. Aber vorsichtig: Sie ist giftig für Tiere wie beispielsweise Katzen.
Die Traubenhyazinthe verdankt ihren Namen den weintraubenähnlichen Blüten, die sie trägt. Sie gehört zu den Spargelgewächsen und stammt aus Südosteuropa und Kleinasien. Aber vorsichtig: Sie ist giftig für Tiere wie beispielsweise Katzen. © pixabay
Die Kaiserkrone ist wahrlich majestätisch bei einer Größe von bis zu einem Meter. Es gibt sie in allen Orangetönen, Rot und Gelb. Allerdings wird ihr ein teils übler Geruch nachgesagt, der - zu Ihrem Vorteil - sogar Wühlmäuse und Maulwürfe in die Flucht schlägt. Sie sollten auch beachten, dass die Pflanze giftig ist und deshalb Kinder von ihren Zwiebeln ferngehalten werden müssen.
Die Kaiserkrone ist wahrlich majestätisch bei einer Größe von bis zu einem Meter. Es gibt sie in allen Orangetönen, Rot und Gelb. Allerdings wird ihr ein teils übler Geruch nachgesagt, der - zu Ihrem Vorteil - sogar Wühlmäuse und Maulwürfe in die Flucht schlägt. Sie sollten auch beachten, dass die Pflanze giftig ist und deshalb Kinder von ihren Zwiebeln ferngehalten werden müssen. © pixabay
Beim Zierlauch - oder Allium - haben Sie eine Auswahl von bis zu 800 verschiedenen Arten. Je nach Sorte unterscheiden sich auch die Farben und die Größe der Pflanze. Noch dazu ist sie extrem pflegeleicht und in vielen Fällen winterhart. Besonders auffällig sind ihre in Kugelform angeordneten Blüten.
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Die Anemone, auch Buschwindröschen genannt, fühlt sich besonders in schattigen und feuchten Gehölzen wohl und ist als Bodendecker bekannt. Ab März zeigt sie ihre Blüten und erstrahlt in vielerlei Farben.
Die Anemone, auch Buschwindröschen genannt, fühlt sich besonders in schattigen und feuchten Gehölzen wohl und ist als Bodendecker bekannt. Ab März zeigt sie ihre Blüten und erstrahlt in vielerlei Farben. © pixabay

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