Ein Nachbarschaftsstreit im Westen Londons ist völlig eskaliert: Die betroffenen Parteien verwandelten das Grundstück des jeweils anderen in eine Müllhalde.
Zwei Nachbarn* in der Vorstadt Hounslow im Westen Londons haben offenbar das Kriegsbeil ausgegraben. Alles begann mit einem riesigen Müllberg, den einer von beiden, Cliff Hamilton, auf seinem Grundstück entdeckte. Als einziger Missetäter kam der direkte Nachbar infrage. Zudem will er einen anonymen Tipp erhalten haben, der darauf hinwies, dass tatsächlich die Nachbarn für das illegale Abladen des Mülls verantwortlich waren. Kurzerhand entschloss sich Hamilton also, es den Anwohnern mit gleicher Münze zurückzuzahlen – und beförderte die Müllberge zurück aufs Nachbargrundstück.
Nachbarn verwandeln Grundstück in Müllhalde
Gegenüber dem britischen Online-Portal Dailymail machte Hamilton seinem Ärger über die Aktion des Nachbarn Luft. Er soll einen Hinweis erhalten haben, der ihn davor warnte, dass bergeweise Müll in Form von Fernsehern, Türen und Reifen auf seinem Grundstück abgeladen wurden. Hamilton gibt an, Beweise dafür zu haben, dass sein Nachbar dahinter stecke: „Nichts von dem zugewachsenen Grundstück wurde zertrampelt“, berichtet er. „Man schickte mir Fotos von meinen Nachbarn, während sie den Müll in meinem Garten zertreten haben."
Als Antwort auf die Aktion warfen Hamilton und weitere Bauarbeiter den ganzen Müll zurück auf das Nachbargrundstück. Filmaufnahmen davon zeigen die Nachbarin, wie sie schreit: „Was macht ihr da?“, während Hamilton darauf antwortet: „Wir geben Ihnen alles zurück, was Sie über unsere Mauer geschüttet haben."
Müllhalde durch Nachbarn: Anwohner will jetzt Anwälte zurate ziehen
Gegenüber der Dailymail meint er, dass er so vorgegangen sei, weil er kein Vertrauen darauf habe, dass die Polizei oder die Behörden dieses Chaos beenden könnten. Die Gesetze seien in dieser Angelegenheit zu lasch. „Ich bin am Ende meiner Kräfte mit solchen Leuten, die überall Müll abladen, weil sie entweder zu faul sind oder ihr Geld sparen wollen." Stattdessen plane er, Rechtsanwälte einzuschalten, die die Nachbarn anweisen sollten, für die Räumung des Mülls zu bezahlen – ansonsten würde er rechtliche Schritte einleiten. *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.
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