1. lokalo24
  2. Magazin
  3. Wohnen

Rosmarin, Basilikum oder Bärlauch: Diese Kräuter sind gute Beetnachbarn

Erstellt:

Von: Jasmin Farah

Kommentare

Kräuter duften, sehen gut aus und verfeinern Gerichte: Es lohnt sich, sie im eigenen Garten anzubauen. Doch manche sitzen nicht gerne zusammen.

München – Es gibt zahlreiche Kräutersorten, die sich im eigenen Beet, auf dem Balkon oder im Topf anpflanzen lassen. Kräuter haben schließlich viele Vorteile: Zumeist sind sie pflegeleicht, winterhart und können in der Küche vielseitig verwendet werden. Zudem ist ein bunt zusammengestellter und wohlduftender Kräutergarten ein geeigneter Platz für Insekten. Doch welche Pflanzen passen im Kräuterbeet zusammen?

Rosmarin, Basilikum oder Bärlauch: Diese Kräuter sind gute Beetnachbarn

Ein Junge baut im Garten eine Kräuterspirale. (Symbolbild)
Eine Kräuterspirale im Garten ist geeignet, um viele verschiedene Kräuter anzupflanzen. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago

Schließlich gibt es manche, die besser harmonieren als andere. Grundsätzlich freuen sich Kräuter über Beetnachbarn mit ähnlichen Standortansprüchen. Manche bevorzugen mehr Sonne, darunter Thymian, Rosmarin oder Basilikum, andere gedeihen auch hervorragend im Halbschatten wie Bärlauch. Das gilt auch für die Bodenbeschaffenheit und -feuchtigkeit sowie den Nährstoffanspruch. Während etwa Petersilie einen humusreichen und durchlässigen Boden bevorzugt, kommen mediterrane Kräuter wie Thymian und Rosmarin auch gut mit sandigen, trockenen Böden gut klar.

Ein- und mehrjährige Kräuter sollten hingegen niemals gemeinsam ins Beet gepflanzt werden. Der Grund hierfür: Die Wurzeln der mehrjährigen Pflanzen könnten durch die jährliche Neubepflanzung der anderen Kräuter Schaden nehmen. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, die Pflanzen einfach mit genügend Abstand zu setzen. Dennoch gibt es Kräuter wie Minze, die sich gerne breitmachen und dadurch andere Kräuter verdrängen. Besser ist es also, solche Pflanzen alleine im Topf anzubauen.

Noch mehr spannende Garten-Themen finden Sie im kostenlosen 24garten-Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Rosmarin, Basilikum oder Bärlauch: Sonnen- und Schattenfreunde im Überblick

Grob gesagt, reihen sich die beliebtesten Küchenkräuter wie Basilikum, Petersilie oder Rosmarin in Sonnen- und Schattenfreunde ein, was Gartenbesitzer ebenfalls dringend in der Planung ihres Kräuterbeets berücksichtigen sollten. Sie teilen sich wie folgt ein:

KräuterStandort
ThymianSonne
RosmarinSonne
SalbeiSonne
LavendelSonne
BohnenkrautSonne
CurrykrautSonne
OreganoSonne
BasilikumSonne
MajoranSonne
FenchelSonne
ZitronenmelisseSonne/Halbschatten
LiebstöckelSonne/Halbschatten
BorretschSonne/Halbschatten
KorianderSonne/Halbschatten
KerbelSonne/Halbschatten
DillSonne/Halbschatten
SchnittlauchHalbschatten
PetersilieHalbschatten
WaldmeisterHalbschatten/Schatten
BärlauchHalbschatten/Schatten

Wer nur wenig Platz im Garten oder auf dem Balkon hat, kann sich überlegen, eine Kräuterpyramide anzulegen. Besonders hübsch anzusehen ist auch eine Kräuterschnecke im Garten. Diese hat den Vorteil, dass sie in die Höhe ragt und somit für viele Kräuter mit verschiedenen Standortbedingungen geeignet ist. Schattenliebende Kräuter können unten gepflanzt, während Rosmarin und Thymian ganz oben stehen. Dort kann der Boden ebenfalls karger sein, während Sie unten frische, feuchte Erde einsetzen. Dadurch müssen Sie nicht mehr länger Kompromisse eingehen und können alle Kräuter anpflanzen, die Sie wollen.

Auch interessant

Kommentare