Sichtschutz im Garten

Rotbuchenhecke schneiden: Wann ist der beste Zeitpunkt?

Dünne Zweige sprießen aus einer Rotbuchenhecke.
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Dünne Zweige sprießen aus einer Rotbuchenhecke.

Rotbuchenhecken sind äußerst beliebt, brauchen aber auch regelmäßig einen Schnitt, um nicht aus der Form zu geraten. Alles zum richtigen Schneiden erfahren Sie hier.

Rotbuchenhecken sehen nicht nur gut aus, sondern bieten auch einen angenehmen Blickschutz*. Besonders wenn sie anfängt, sich in ihr Blätterkleid zu hüllen, gibt es kaum mehr Chancen für neugierige Blicke. Damit die Rotbuchenhecke aber nicht nur für mehr Privatsphäre, sondern auch für einen tollen Anblick sorgt, muss sie regelmäßig zugeschnitten werden.

Wann ist der beste Zeitpunkt, um die Rotbuchenhecke zu schneiden?

Zweimal im Jahr erleben die Rotbuchenhecken einen Wachstumsschub von 40 bis 50 Zentimetern in Höhe und Breite. Jungpflanzen können sogar bis zu 70 Zentimeter zulegen. Darum sollten Sie mit dem Zuschnitt auf keinen Fall zögerlich umgehen, wenn Sie wollen, dass sie nicht aus der Form geraten. Zudem kommt dann nur noch wenig Licht ins Innere der Hecke, sodass einige Stellen verkahlen. Aber wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Schnitt?

Für den ersten Schnitt der Rotbuchenhecke sollten Sie sich einen frostfreien und trockenen Tag im Februar aussuchen. Zu diesem Zeitpunkt dürfen Sie die Hecke auch etwas radikaler zuschneiden, da sie erst im März das erste Mal austreibt. Viel später sollten Sie diesen Schnitt auch nicht vornehmen, da das Bundesnaturschutzgesetz vom 1. März bis zum 30. September einen Radikalschnitt an Hecken verbietet – um brütende Vögel nicht zu stören.

Der zweite Schnitt erfolgt idealerweise zwischen Juni und August, zum Ende der Wachstumsphase. Der zweite Austrieb beginnt meist um den Johannistag, dem 24. Juni, sodass sie danach loslegen dürfen. Außerdem können verletzte oder kranke Triebe ganzjährig entfernt werden.

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Rotbuchenhecke schneiden: So gehen Sie beim Schnitt vor

Bei Jungpflanzen kürzen Sie in den ersten zwei Jahren herausstehende Triebe mit einer langen und scharfen Gartenschere ein. Zudem werden die Spitzen der kleineren Triebe entfernt. Erst danach folgt die Unterteilung in zwei Schnitte auf das Jahr verteilt.

  • 1. Schnitt: Da der erste Schnitt dazu dient, die Hecke in Form zu bringen, dürfen Sie hier stärker zurückschneiden. Ziel ist es, dass die Hecke ein flaches Dach bildet, damit alle Triebe genug Licht bekommen, um schön wachsen zu können. Am besten holen Sie sich dafür eine Richtschnur, um die gewünschte Höhe und Form zu markieren. Achten Sie darauf, dass die Hecke nicht zu hoch wächst, damit Sie später keine Probleme beim Zurechtschneiden des Daches bekommen.
  • 2. Schnitt: Im Sommer wird die Hecke nur noch einmal nachgeschnitten. Kürzen Sie hier die Triebe nur mäßig ein, um die Form zu erhalten und keine Nistplätze von Vögeln zu zerstören.

(fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © pixabay/annawaldl
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Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © pixabay/annawaldl
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Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © pixabay/Counselling
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Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © pixabay/KIMDAEJEUNG
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Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © pixabay/annawaldl
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © pixabay/MIH83
Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © pixabay/Hans
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © pixabay/Gellinger
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © pixabay/Jing
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © pixabay/mjordano

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