20 Geräte getestet

Stiftung Warentest prüft Spülmaschinen: Dieses Gerät überstand den Test nicht

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Spülmaschinen sind praktisch und sparen auch noch Geld.

Die Spülmaschine erleichtert unseren Alltag enorm. Stiftung Warentest hat elf Modelle von verschiedenen Herstellern unter die Lupe genommen.

Die Spülmaschine ist wohl aus kaum einem deutschen Haushalt wegzudenken. Sie ist nicht nur praktisch, sondern schont auch die Umwelt. Spülen wir Geschirr per Hand, verbrauchen wir mehr Wasser und Energie. Das hat die Universität Bonn in einer Studie herausgefunden.

Stiftung Warentest prüft Spülmaschinen der Energieeffizienzklassen A+++ und A++

Grund genug, die sparsamsten Spülmaschinen zu untersuchen. Stiftung Warentest hat elf Geräte der Energieeffizienzklassen A+++ und A++ in den Varianten voll­integriert und teilintegriert geprüft und untersuchte dabei nicht nur, wie sauber und trocken das Geschirr wurde, sondern auch, ob die Maschine ohne Ausfälle und Fehlermeldungen arbeitete.

Die Störanfälligkeit zeigte sich, da die Prüfer die Spülmaschinen auch einem Dauertest unterzogen. Dabei liefen die Maschinen drei Monate lang rund um die Uhr, um damit eine Nutzung im Haushalt über zehn Jahre zu simulieren. Das erfreuliche Ergebnis: Im aktuellen Test zeigten sich die A+++- und A++-Geräte als robust. Geräte, die während des Dauertests Probleme hatten, wurden abgewertet, da sich für Verbraucher Reparaturen kaum lohnen. Ein Gerät von Samsung konnte in diesem Bereich sogar nur ein "ausreichend" erreichen.

Generell gilt es zu bedenken, dass moderne Spülmaschinen verhältnismäßig lang dauernde Spülprogramme haben. Da die meiste Energie beim Aufheizen des Wassers und bei der Trocknung verbraucht wird, arbeiten die Maschinen mit kälterem Wasser, spülen aber dafür länger. Dennoch verbrauchen sie weniger als Sie beim Spülen mit der Hand schaffen würden.

Auch interessant: Diese Putz-Tipps mit Hausmitteln machen Ihre Spülmaschine garantiert sauber

Stiftung Warentest prüft Spülmaschinen: Der Testsieger ist teuer, aber es geht auch günstiger

Nach unzähligen gespülten Tassen, Tellern und Co. steht der Sieger fest: Er kommt von Miele. Die G 6770 SCVi kostet zwar 1.190 Euro, erreichte dafür aber das Qualitätsurteil 2,0. Erfreulich für Sparfüchse ist allerdings, dass das zweitplatzierte Gerät, Neff S516T80X1E / GV6801T, das Urteil gut mit 2,1 erreichte und dabei nur fast die Hälfte kostet: 685 Euro. Noch günstiger und dabei immer noch gut (2,5) ist die Beko DIN28431 für gerade einmal 430 Euro

Video: GoPro statt Tabs - Video zeigt Geschirrspüler von innen

Stiftung Warentest prüft Spülmaschinen: Ein Auszug aus den Testergebnissen

Hersteller

Gerät

Preis

Qualitätsurteil

Miele

G 6770 SCVi

1190,00 Euro

gut (2,0)

Neff

S516T80X1E / GV6801T

685,00 Euro

gut (2,1)

Bosch

SMV67MX01E

685,00 Euro

gut (2,2)

Beko

DIN28431

430,00 Euro

gut (2,5)

Constructa

CG4A54V8

445,00 Euro

gut (2,5)

Ikea

Skinande Art.-Nr. 003.858.37

450,00 Euro

gut (2,5)

Die ausführlichen Testergebnisse finden Sie unter test.de

Das Fazit der Stiftung Warentest: Empfehlenswert sind Geräte der Energieeffizienzklasse A+++. Sie sind teurer als die A++-Modelle, sparen aber tatsächlich mehr Energie und Wasser und sind weniger störanfällig - haben also auch günstigere Betriebskosten.

Lesen Sie auch: Diese Fehler beim Einräumen der Spülmaschine machen auch Sie.

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Diese sechs Dinge gehören auf keinen Fall in die Spülmaschine

Holzschneidebretter oder generell Geschirr mit Holzgriffen sollte nicht in die Spülmaschine gestellt werden. Es kann Risse bekommen oder sich verziehen.
Holzschneidebretter oder generell Geschirr mit Holzgriffen sollte nicht in die Spülmaschine gestellt werden. Es kann Risse bekommen oder sich verziehen. © pixabay
Auch scharfe Messer sollten Sie von dem Geschirrspüler fernhalten, da sie abstumpfen können.
Auch scharfe Messer sollten Sie von dem Geschirrspüler fernhalten, da sie abstumpfen können. © pixabay
Metalle wie Aluminium, Messing, Bronze, Zinn oder Kupfer verfärben sich leicht beim Spülgang. Besonders älteres Geschirr besteht noch aus diesen Materialien.
Metalle wie Aluminium, Messing, Bronze, Zinn oder Kupfer verfärben sich leicht beim Spülgang. Besonders älteres Geschirr besteht noch aus diesen Materialien. © pixabay
Achten Sie auf die Kennzeichnung "spülmaschinenfest". Ansonsten kann es sein, dass Geschirr mit Kunststoffen leicht zu schmelzen anfängt.
Achten Sie auf die Kennzeichnung "spülmaschinenfest". Ansonsten kann es sein, dass Geschirr mit Kunststoffen leicht zu schmelzen anfängt. © pixabay
Acryl-Geschirr bekommt in der Maschine leicht Kratzer und Risse.
Acryl-Geschirr bekommt in der Maschine leicht Kratzer und Risse. © pixabay
Achtung bei unbeschichteten Töpfen und Pfannen - dort wird die Gebrauchsschicht schnell zerstört. Rostet schon etwas am Geschirr sollten Sie es auch nicht in die Spülmaschine stellen, da dieser andere Küchenutensilien abnutzen kann.
Achtung bei unbeschichteten Töpfen und Pfannen - dort wird die Gebrauchsschicht schnell zerstört. Rostet schon etwas am Geschirr sollten Sie es auch nicht in die Spülmaschine stellen, da dieser andere Küchenutensilien abnutzen kann. © pixabay

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