Steine nicht ganz entsorgen

Der Umwelt zuliebe weg vom Schottergarten

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Pflanzen ragen aus einem Vorgarten mit grauen und schwarzen Kieselsteinen. Foto: Carmen Jaspersen

Schottergärten sind in die Kritik geraten, da sie Tieren und Pflanzen den Lebensraum nehmen. Der Naturschutzbund Deutschland gibt Tipps für den Rückbau zu naturnäheren Lebensräumen.

Berlin (dpa/tmn) - Wer der Natur und Tierwelt zuliebe seinen mit Kies belegten Garten wieder begrünen möchten, muss die Steine nicht komplett entsorgen.

Ein damit aufgeschichteter Haufen ist ein Lebensraum für viele Tiere, erläutert der Naturschutzbund Deutschland ( Nabu). Wichtig ist allerdings, dass die Folie unter dem Kies entfernt wird. Ist der durch das Gewicht der Steine verdichtete Boden stark geschädigt, sollten Gartenbesitzer Kompost einarbeiten.

Ein Tipp zur Versorgung mit Nährstoffen und Lockerung des Bodens ist die Gründüngung. Hierfür werden bestimmte Pflanzen wie Buchweizen, Klee oder Gelber Senf flächig ausgesät und gezogen. Sie werden dann in mehr oder weniger grünem Zustand in den Boden eingearbeitet. Im Anschluss kann der Boden neu bepflanzt und begrünt werden.

Umweltschutzorganisationen wie der Nabu bewerten mit Kies bedeckte Beete und ganze Gärten negativ. Biologisch gesehen seien solche Gärten tot, da sie den meisten Tieren und Pflanzen weder Nahrung noch Lebensraum bieten.

Nabu zu Nachteilen des Schottergartens

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