Wenn‘s daheim zieht

Undichte Fenster und Türen – Mit diesen Tipps stoppen Sie die Zugluft

Zugluft kann auch durch undichte Türen eintreten und für kalte Füße sorgen.
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Zugluft kann auch durch undichte Türen eintreten und für kalte Füße sorgen.

Gerade im Winter wollen wir es kuschelig warm zu Hause haben. Wenn es aber einfach nicht warm werden will, kann das an undichten Stellen an Fenstern und Türen liegen.

Durch eine permanente Zugluft werden die heimischen Räume nur schwer warm. Und spätestens beim Blick auf die Heizkostenabrechnung* erstarren nicht nur die kalten Hände und Füße. Um diesen Schreck zu verhindern, können Sie der Zugluft mit drei einfachen Tricks entgegenwirken.

Zugluft lokalisieren und abdichten

Die beste Heizung bringt nichts, wenn die Zugluft dauerhaft durch die Zimmer weht. Daher gilt es, die offene Stelle zu finden und abzudichten. Ein guter Tipp, um undichte Fenster oder auch Türen zu entlarven, ist es, eine Kerze an die verdächtigen Orte zu halten. Flackert die Kerze wie wild oder wird sie gar ausgepustet, ist die undichte Stelle gefunden. Wer keine Kerze zur Hand hat, kann denselben Trick auch mit einem Feuerzeug oder Streichholz anwenden. In jedem Fall gilt: vorsichtig sein und sich nicht an der kleinen Flamme verbrennen.

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Sobald die Herkunft der Zugluft lokalisiert ist, sollte sie auch abgedichtet und verschlossen werden. Für den ersten Moment helfen Decken und Tücher, die vor die Zugluftstelle gelegt werden. Idealerweise prüfen Sie vor dem Einzug, ob es in den Wohnräumen undichte Stellen gibt. Im Nachhinein lässt sich bei Vermietern schwer eine Mietminderung oder eine Ausbesserung erwirken. Je nachdem, wie groß die undichte Stelle ist, reicht der Decken-Trick für die kommende Zeit aus oder es muss eine Reparatur her.

Undichte Fenster und Türen reparieren

Bevor Sie sich an die Reparatur Ihrer Fenster und Türen machen oder einen Handwerker dazu rufen, sollten Sie überprüfen, ob sich zu viel Dreck in den Dichtungen abgesetzt hat. Sollte dies der Fall sein, hilft es, diesen Schmutz zunächst zu reinigen und zu schauen, ob es immer noch undichte Stellen gibt. Häufig kann es auch sein, dass sich die Fenster über die Jahre verzogen haben und nachgebessert werden müssen. Zu erkennen ist dies daran, dass sich das Fenster nicht mehr so einfach schließen lässt. Für gewöhnlich können Sie bei herkömmlichen Fenstern aber selbst Hand anlegen. Scharniere lassen sich einfach mit Maschinenöl behandeln und jegliche Schrauben mit einem Schraubenschlüssel wieder festziehen. Der Handwerker sollte besonders dann gerufen werden, wenn es sich um Holzfenster handelt.

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Zugluft stoppen mit neuen Dichtungen

Bei älteren Fenstern kann es durchaus vorkommen, dass die Dichtung brüchig geworden ist oder anderweitige Beschädigungen aufweist. In diesem Fall hilft nur der Griff zu neuen Dichtungen. Hier sind Holzfenster im Vorteil, weil die Dichtungen hier einfacher zu ersetzen sind. Dazu die alte Dichtung entfernen und die Fläche gründlich säubern, sodass keine Kleberückstände vorhanden sind. Schaumstoff- und Gummidichtungen gibt es im Baumarkt zu kaufen und lassen sich jeweils einfach aufkleben. Zu überprüfen ist auch, ob zwischen Mauer und Fenster undichte Stellen zu finden sind, die eventuell mit Silikon befüllt werden sollten. Für die Zugluft reichen meist schon die kleinsten Löcher aus, um ihren Weg ins Haus zu finden. (swa) *Merkur.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

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Quelle: My homebook

Öfen und Kamine für den Wohnraum

Ein Heizkamin hat eine große Sichtscheibe, so dass der Blick auf das Feuer genossen werden kann. Foto: HKI/dpa-tmn
Ein Heizkamin hat eine große Sichtscheibe, so dass der Blick auf das Feuer genossen werden kann. Foto: HKI/dpa-tmn © HKI
Viele Öfen lassen sich auch mit Pellets aus gepressten Sägespänen beheizen. Foto: HKI/dpa-tmn
Viele Öfen lassen sich auch mit Pellets aus gepressten Sägespänen beheizen. Foto: HKI/dpa-tmn © HKI
Diplom-Ingenieur Rolf Heinen ist Experte des Industrieverbands Haus-, Heiz und Küchentechnik. Foto: HKI/dpa-tmn
Diplom-Ingenieur Rolf Heinen ist Experte des Industrieverbands Haus-, Heiz und Küchentechnik. Foto: HKI/dpa-tmn © HKI
Der Ofen muss nicht direkt an der Wand beziehungsweise Schornstein eingebaut werden. Foto: ZVSHK/dpa-tmn
Der Ofen muss nicht direkt an der Wand beziehungsweise Schornstein eingebaut werden. Foto: ZVSHK/dpa-tmn © ZVSHK
Alexis Gula ist Sprecher des Bundesverbands des Schornsteinfegerhandwerks. Foto: BV Schornsteinfegerhandwerk/dpa-tmn
Alexis Gula ist Sprecher des Bundesverbands des Schornsteinfegerhandwerks. Foto: BV Schornsteinfegerhandwerk/dpa-tmn © BV Schornsteinfegerhandwerk
Tim Froitzheim ist Referent für Ofen- und Luftheizungsbau beim Zentralverband Sanitär Heizung Klima in Sankt Augustin. Foto: ZVSHK/dpa-tmn
Tim Froitzheim ist Referent für Ofen- und Luftheizungsbau beim Zentralverband Sanitär Heizung Klima in Sankt Augustin. Foto: ZVSHK/dpa-tmn © ZVSHK
Ein Haus, das einen Ofen bekommen soll, braucht einen Schornstein. Er lässt sich nachrüsten. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn
Ein Haus, das einen Ofen bekommen soll, braucht einen Schornstein. Er lässt sich nachrüsten. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn © Florian Schuh
Kachelöfen werden nach den persönlichen Wünschen des Kunden von einem Ofenbauer errichtet. Foto: HKI/dpa-tmn
Kachelöfen werden nach den persönlichen Wünschen des Kunden von einem Ofenbauer errichtet. Foto: HKI/dpa-tmn © HKI

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