Brände vermeiden

Vor Kamineinbau immer Fachleute befragen

Befeuert man einen Kamin nicht richtig, kann es schnell zu Bränden kommen. Dabei hilft es oft schon zu wissen, wo der Ofen in der Wohnung überhaupt stehen darf. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn
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Befeuert man einen Kamin nicht richtig, kann es schnell zu Bränden kommen. Dabei hilft es oft schon zu wissen, wo der Ofen in der Wohnung überhaupt stehen darf. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn

Ein Kaminfeuer ist gemütlich und wärmt. Wird der Ofen allerdings falsch befeuert, besteht schnell Brandgefahr. Worauf ist zu achten?

Kiel (dpa/tmn) - Aus einem leise prasselnden Kaminfeuer kann rasch ein Wohnungsbrand werden, wenn der Kaminofen falsch eingebaut wurde oder fehlerhaft befeuert wird. Das von den öffentlichen Versicherern getragene Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS) rät daher, bei Einbau und Nutzung lieber einmal zu oft als einmal zu wenig einen Kaminfachmann oder den Schornsteinfeger zurate zu ziehen.

Der Experte wisse am besten, wie der Ofen befeuert werden muss und wo er in der Wohnung am besten steht. "Eine falsch installierte Anlage oder nicht gekehrte Abgaswege bedeuten eine erhebliche Brandgefahr unter Ihrem Dach", warnt IFS-Geschäftsführer Hans-Hermann Drews. Auch ein falscher Betrieb eines Ofens, wenn er zum Beispiel zu heiß brennt und die Strahlungswärme dadurch steigt, kann zu Bränden führen.

Wie groß der Abstand des Ofens zu anderen Einrichtungsgegenständen im Haus sein muss, steht in der Gebrauchsanweisung des jeweiligen Geräts. Aber ob der Abstand tatsächlich eingehalten wird, kontrolliert ein Schornsteinfeger zweimal innerhalb von sieben Jahren bei der sogenannten Feuerstättenschau.

© dpa-infocom, dpa:201016-99-968179/2

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