Riese unter den Raupen

Weidenbohrer: So werden Sie den Schädling im Garten wieder los

Zu sehen ist eine dicke, lange, rötlich gefärbte Weidenbohrer-Larve auf einem Baumstamm (Symbolbild).
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Stolze zehn Zentimeter Länge erreicht eine Weidenbohrer-Larve (Symbolbild).

Weidenbohrer sind harmlose Nachtfalter. Die Larven richten jedoch im Garten großen Schaden an, wenn es zu einem Befall kommt. So schützen Sie sich und Ihren Garten.

München – Schmetterlinge und Falter sind in der Regel gern gesehen Gartenbesucher und wichtig für das ökologische Gleichgewicht. Normalerweise bereiten auch deren Raupen keine Probleme. Anders sieht das jedoch beim Weidenbohrer aus. Dessen Raupe ist nicht nur besonders groß, sondern bringt im schlechtesten Fall ganze Bäume zu Fall*, wie 24garten.de* berichtet.

Folgende Dinge können Gartenfreunde bei einem Weidenbohrer-Befall unternehmen: Niemals die Gartenpflege vernachlässigen und Obst- sowie andere Bäume immer zurückschneiden sowie pflegen. Gesunde Bäume fallen die Larven deutlich seltener an und sie sind bei einem Befall meist noch zu retten. Betroffene Zweige müssen Gartenfreunde abschneiden, soweit ein Befall erkennbar ist. Die Holzreste müssen verbrannt oder im Hausmüll entsorgt werden. Gartenfreunde können nun eine Quassia-Seifenmischung herstellen, die aufgetragen auf den Baum und die Larven gut gegen den Schädling wirkt. Quassia ist ein spezielles Bitterholz aus der Familie der Bittereschengewächse. Problem hierbei ist jedoch, dass auch viele Nützlinge unter der Seifenmischung leiden. Sie sollte also nur im Notfall zum Einsatz kommen. Auch Schlupfwespenlarven helfen dabei, die Larven in Schach zu halten. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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