Paketlieferung extrem?

Neuer Amazon-Service: Steht der Paketbote bald direkt in Ihrem Haus?

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Anscheinend arbeitet Amazon an einem Türöffner, mit dem Paketboten die Lieferung direkt im Haus ablegen können.

Der Versand-Riese Amazon tüftelt offensichtlich an einem neuen Weg seine Paketauslieferung zu perfektionieren - indem Boten die Ware direkt im Haus abstellen.

Kaum ein Versandhaus liefert Bestellungen von Kunden so schnell vor die Haustür wie Amazon. Der Online-Händler möchte nun offensichtlich noch weiter an seinem Auslieferungssystem arbeiten - und es den Paketboten ermöglichen, die Ware direkt im Haus oder im Auto des Bestellers abzulegen.

Amazon: Paketboten sollen Zutritt zum Haus bekommen

Laut dem amerikanischen News-Portal CNBC steht Amazon in Verhandlungen mit Phrame, einem Hersteller von "smarten" Auto-Kennzeichnen, die unter anderem das Orten des Wagens ermöglichen. Angeblich arbeiten die beiden Unternehmen an Türöffnern, mit deren Hilfe die Boten einmalig direkten Zugang zum Haus bekommen. Damit will das Versandhaus verhindern, dass vor der Haustür abgestellte Pakete geklaut werden - ein Problem mit dem man vor allem in den USA zu kämpfen hat.

Passend dazu: So finden Sie auf Amazon immer das günstigste Angebot.

Amazon-Pilotprojekt in Deutschland

Außerdem testet Amazon schon seit 2015 in Deutschland eine App mit der Autobesitzer dem Boten erlauben können, ihren Wagen einmalig zu öffnen und das Paket darin zu platzieren. An dem Pilotprojekt nahmen Amazon Prime, DHL und Audi teil. Auch mit dem Smart wurden einige Testläufe unternommen.

Lustig: So einfallsreich war ein Paketzusteller der DHL.

Amazon und Pharma wollten sich gegenüber CNBC aber noch nicht bezüglich ihrer Zusammenarbeit und Pläne äußern. Deshalb bleibt abzuwarten, ob es diese Angebote auf den Markt schaffen - und nach Deutschland kommen.

Auch interessant: Über diese DHL-Nachrichten wundert sich das Netz.

Von Franziska Kaindl

Neue Zustell-Formen: So landen Pakete beim Empfänger

Pakete bequem empfangen: Über die Packstation können DHL-Kunden rund um die Uhr Sendungen abholen, aber auch frankierte Sendungen verschicken. Foto: Deutsche Post DHL Group
Pakete bequem empfangen: Über die Packstation können DHL-Kunden rund um die Uhr Sendungen abholen, aber auch frankierte Sendungen verschicken. © Deutsche Post DHL Group
Damit der Paketbote - hier von Hermes - nicht vor verschlossener Tür steht, können Kunden bei ihrer Online-Bestellung in der Regel einen Wunschtermin oder eine Wunschadresse angeben. Foto: Hermes Europe GmbH
Damit der Paketbote - hier von Hermes - nicht vor verschlossener Tür steht, können Kunden bei ihrer Online-Bestellung in der Regel einen Wunschtermin oder eine Wunschadresse angeben. © Hermes Europe GmbH
Damit die Sendung schnell beim Empfänger ankommt: Im Depot ordnen die Sortieranlagen die Pakete automatisch dem richtigen Zustellungsort zu - wie hier beim Paketdienstleister GLS. Foto: GLS
Damit die Sendung schnell beim Empfänger ankommt: Im Depot ordnen die Sortieranlagen die Pakete automatisch dem richtigen Zustellungsort zu - wie hier beim Paketdienstleister GLS. © GLS
Über das Smartphone einen Wunschtermin für die Paket-Zustellung eingeben. Dies ist bei dem Paketdienstleister DPD, aber auch bei anderen Anbietern möglich. Dafür müssen sich Kunden in der Regel vorher online auf der Seite des Anbieters registrieren. Foto: DPD
Über das Smartphone einen Wunschtermin für die Paket-Zustellung eingeben. Dies ist bei dem Paketdienstleister DPD, aber auch bei anderen Anbietern möglich. Dafür müssen sich Kunden in der Regel vorher online auf der Seite des Anbieters registrieren. © DPD
Direkt neben der Haustür ein Kasten für Pakete und größere Sendungen: Noch in diesem Jahr soll das sogenannte Parcellock System auf den Markt kommen - der Anbieter GLS, sowie die Konkurrenten Hermes und DPD haben sich dafür zusammengeschlossen. Empfänger können die Kästen über einen versendeten TAN-Code öffnen. Foto: ParcelLock/Adam Drobiec
Direkt neben der Haustür ein Kasten für Pakete und größere Sendungen: Noch in diesem Jahr soll das sogenannte Parcellock System auf den Markt kommen - der Anbieter GLS, sowie die Konkurrenten Hermes und DPD haben sich dafür zusammengeschlossen. Empfänger können die Kästen über einen versendeten TAN-Code öffnen. © Adam Drobiec

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