Netzwerk-Bezeichnungen

Ein WLAN namens "Führerbunker": Ist das erlaubt?

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Wo sind die Grenzen bei der WLAN-Bezeichnung?

Immer wieder findet man bei WLAN-Netzwerken kuriose Bezeichnungen. Doch geht dieser Fall zu weit, in dem ein Mann sein Netz "Führerbunker" nennt?

Es braucht nur etwas Kreativität, um sich einen witzigen Namen für sein WLAN auszudenken - immerhin sorgt dies für Schmunzler bei den Nachbarn. Im Netz kursieren Screenshots von Wifi-Bezeichnungen namens "Alter, ich will schlafen!" oder "Mama für Internet hier klicken".

WLAN-Bezeichnungen "Führerbunker" und "Adlerhorst": Wo sind die Grenzen?

Während diese kuriosen Namen die Nachbarschaft amüsieren, gibt es auch einige, welche nicht zum Lachen sind. Der Kölner Express berichtete beispielsweise von einem Fall, in dem jemand sein Heimnetzwerk "Führerbunker" nannte. Anscheinend befand er sich in guter Gesellschaft, denn in der Nachbarschaft existierte bereits ein Netzwerk mit der fragwürdigen Bezeichnung "Adlerhorst". Das Portal berichtet auch von einem dritten Vorfall, in dem jemand seinem WLAN den geschmacklosen Namen "Annefrankliebtschwein" gab. Wo sind hier die Grenzen? Was ist erlaubt?

Der Express erkundigte sich beim Medien-Anwalt Christian Solmecke nach den rechtlichen Hintergründen. Dieser erklärte: "Grundsätzlich steht es jeder Privatperson frei, das WLAN-Netz so zu benennen, wie sie es möchte." Doch das heiße nicht, dass es hier nicht auch gewisse Grenzen gäbe, zum Beispiel wenn sie "eine Beleidigung enthält."

Bisher konnte nicht genau geprüft werden, ob es sich bei der Bezeichnung "Annefrankliebtschwein" um eine Beleidigung mit antisemitischem Hintergrund handle. Auch bei Nomenklaturen wie "Adlerhorst" oder "Führerbunker", welche eindeutig in der rechtsradikalen Ecke verortet sind, kann eine beleidigende Aussage laut dem Experten nicht nachgewiesen werden. Falls es zu Ermittlungen käme, würden diese wahrscheinlich ins Leere laufen.

Passend zum Thema: Diese WLAN-Namen sind zum Schreien komisch.

Raus aus dem Funkloch: Mesh-Netze verbessern das Heim-WLAN

Das Smart Wifi von devolo vernetzt die einzelnen Zugangspunkte zu Hause über die Stromleitung miteinander. Foto: Alexander Heinl/dpa-tmn
Das Smart Wifi von devolo vernetzt die einzelnen Zugangspunkte zu Hause über die Stromleitung miteinander. Foto: Alexander Heinl/dpa-tmn © Alexander Heinl
AVM vernetzt seine WLAN-Geräte wie Powerline-Adapter (oben links und rechts) und Repeater (oben Mitte) über die Fritzbox (unten) als Schaltzentrale. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn
AVM vernetzt seine WLAN-Geräte wie Powerline-Adapter (oben links und rechts) und Repeater (oben Mitte) über die Fritzbox (unten) als Schaltzentrale. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn © Florian Schuh
Für bestmöglichen Datendurchsatz können AVMs Router und Zugangspunkte WLAN-Geräte zwischen den Funkbändern hin- und herwechseln lassen. Band Steering nennt sich die nur für Dualband-Geräte verfügbare Technik. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn
Für bestmöglichen Datendurchsatz können AVMs Router und Zugangspunkte WLAN-Geräte zwischen den Funkbändern hin- und herwechseln lassen. Band Steering nennt sich die nur für Dualband-Geräte verfügbare Technik. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn © Florian Schuh
Google Wifi dient zum Anschluss an DSL-, Kabel- oder Glasfasermodems. Die einzelnen Zugangspunkte spannen ein vermaschtes Netz in der Wohnung auf und steuern den Datenverkehr der verbundenen Geräte. Foto: Lino Mirgeler/dpa-tmn
Google Wifi dient zum Anschluss an DSL-, Kabel- oder Glasfasermodems. Die einzelnen Zugangspunkte spannen ein vermaschtes Netz in der Wohnung auf und steuern den Datenverkehr der verbundenen Geräte. Foto: Lino Mirgeler/dpa-tmn © Lino Mirgeler
Statt einer einzelnen Funkstation sollen mehrere vernetzte Zugangspunkte für bessere WLAN-Abdeckung im Haus sorgen - Mesh-Netz nennt sich das. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn
Statt einer einzelnen Funkstation sollen mehrere vernetzte Zugangspunkte für bessere WLAN-Abdeckung im Haus sorgen - Mesh-Netz nennt sich das. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn © Florian Schuh
Besser surfen daheim: Google Wifi ist ein Beispiel für Mesh-Systeme, bei denen die Einheiten untereinander per Funk verbunden sind. Foto: Lino Mirgeler/dpa-tmn
Besser surfen daheim: Google Wifi ist ein Beispiel für Mesh-Systeme, bei denen die Einheiten untereinander per Funk verbunden sind. Foto: Lino Mirgeler/dpa-tmn © Lino Mirgeler
Mesh-Netze, also miteinander verbundene WLAN-Zugangspunkte für bessere Netzabdeckung, sind ein Trend auf der Elektronikmesse IFA. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn
Mesh-Netze, also miteinander verbundene WLAN-Zugangspunkte für bessere Netzabdeckung, sind ein Trend auf der Elektronikmesse IFA. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn © Florian Schuh

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