Geheimsprache der Paketboten

Zusteller packt aus: So leiden die Paketboten

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Auch Paketzusteller sind oft unzufrieden.

Die Post wird nicht abgegeben, der Benachrichtigungszettel ist unleserlich - Paketboten müssen viel an Kritik einstecken. Doch auch sie ärgern sich über Kunden.

Kunden der Lieferdienste DHL, Hermes und Co. werden scheinbar immer unzufriedener, wie jüngste Ereignisse zeigen - doch auch die kritisierten Paketboten haben ihr Päckchen zu tragen, wie ein Zusteller nun aus seinem Alltag verrät.

Paketbote packt aus: Diese Empfänger nerven richtig

Empfänger, die erst nach dem zweiten Klingeln öffnen oder nicht beim Paketeschleppen in den vierten Stock helfen - auch die Zusteller kennen scheinbar ihre Pappenheimer. Jens Frede (Anm. d. Red.: Name geändert) erklärt gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung, warum so viele Paketboten von ihrem Job frustriert sind.

Einige Kollegen kommunizieren sogar in Geheimsprache miteinander: Da bedeutet ein kleines "A" am Klingelschild "Arschloch unten links". Gemeint ist ein Hausbewohner, der keine Pakete seiner Nachbarn entgegen nimmt - selbst, wenn er es könnte. "Solche Typen sind die Schlimmsten", erklärt Frede. Denn wegen solcher Leute verschwendet er oft unnötig Zeit bei der Arbeit durch Klingeln und Herumfragen. "Und dann sagt der, nee, für Nachbars nich."

Auch interessant: Paketbote klingelt nie - jetzt flippt DHL-Kunde aus.

Und so kommt es dann zu Paketen, die in der Filiale abgegeben werden - aber erst am nächsten Tag abgeholt werden können - und den vielen Benachrichtigungszetteln, die völlig unleserlich sind. Oder wer kennt schon einen "KrLLgdzt"?

Weihnachtszeit: Noch hektischer für Zusteller

Gerade jetzt zur Weihnachtszeit ächzen die Paketboten aufgrund der Vielzahl an Zustellungen. Anstatt 100 oder 130 Päckchen sind es dann teilweise 220 oder 250 pro Tag. Selbst mithilfe der Entlastungsautos ist das ein Pensum, das für die rund 100.000 Paketboten in Deutschland kaum zu schaffen ist. Generell fehlt es nach Branchenschätzungen bundesweit schon an 6.000 Zustellern. Deshalb werden wohl auch weiterhin sowohl Paketboten als auch Empfänger unter der Situation leiden müssen.

Hier erfahren Sie, welcher Lieferdienst in der ZDFzeit-Doku am besten abschnitt und wann Sie Ihr Paket abschicken sollten, damit es noch vor Weihnachten ankommt.

Von Franziska Kaindl

Zehn Dinge unserer Mitbewohner, die wir heimlich wegwerfen

Ob altmodische Hemden, einzelne Socken oder unvorteilhafte Kleider – jeder erinnert sich sicherlich an ein Kleidungsstück seines Partners oder Mitbewohners, das er gern entsorgen würde – fast die Hälfte, nämlich 43 Prozent der Deutschen, haben das tatsächlich auch schon einmal gemacht.
Ob altmodische Hemden, einzelne Socken oder unvorteilhafte Kleider – jeder erinnert sich sicherlich an ein Kleidungsstück seines Partners oder Mitbewohners, das er gern entsorgen würde – fast die Hälfte, nämlich 43 Prozent der Deutschen, haben das tatsächlich auch schon einmal gemacht. © pixabay
Direkt hinter der Kleidung landet mit 40 Prozent der typische „Nippes“: Kleine Deko-Artikel wie Sammelfiguren oder Schmuckschatullen, die für manche die Wohnung erst richtig hübsch machen. Für andere sind sie dagegen der pure Graus und reine Staubfänger.
Direkt hinter der Kleidung landet mit 40 Prozent der typische "Nippes": Kleine Deko-Artikel wie Sammelfiguren oder Schmuckschatullen, die für manche die Wohnung erst richtig hübsch machen. Für andere sind sie dagegen der pure Graus und reine Staubfänger. © pixabay
Platz drei belegen mit 24 Prozent Dinge, die man in der Küche nutzt – oder auch nicht. Rund ein Viertel der Deutschen hat schon einmal ein Küchenutensil weggeworfen, das einem Mitbewohner gehört. Da war der Eierschalen-Sollbruchstellen-Verursacher wohl doch etwas zu viel des Guten.
Platz drei belegen mit 24 Prozent Dinge, die man in der Küche nutzt – oder auch nicht. Rund ein Viertel der Deutschen hat schon einmal ein Küchenutensil weggeworfen, das einem Mitbewohner gehört. Da war der Eierschalen-Sollbruchstellen-Verursacher wohl doch etwas zu viel des Guten. © pixabay
Diverse Tuben, Dosen und Flakons im Badezimmer nehmen Platz weg – für 23 Prozent der Befragten zu viel, denn sie haben bereits unbemerkt Kosmetik- oder Hygieneartikel weggeworfen, die jemandem gehörten, mit dem sie zusammenleben.
Diverse Tuben, Dosen und Flakons im Badezimmer nehmen Platz weg – für 23 Prozent der Befragten zu viel, denn sie haben bereits unbemerkt Kosmetik- oder Hygieneartikel weggeworfen, die jemandem gehörten, mit dem sie zusammenleben. © pixabay
Doch nicht nur kleine Dinge werden heimlich entsorgt: Bei 17 Prozent gehen die Meinungen über größere Deko-Gegenstände wie Vasen oder Kunstobjekte auseinander und das ein oder andere Teil verschwindet unauffällig.
Doch nicht nur kleine Dinge werden heimlich entsorgt: Bei 17 Prozent gehen die Meinungen über größere Deko-Gegenstände wie Vasen oder Kunstobjekte auseinander und das ein oder andere Teil verschwindet unauffällig. © pixabay
Für 14 Prozent der Befragten hat der Mitbewohner definitiv zu viele und überflüssige Wasch- oder Putzmittel zu Hause – deshalb wurden einige bereits still und heimlich entsorgt.
Für 14 Prozent der Befragten hat der Mitbewohner definitiv zu viele und überflüssige Wasch- oder Putzmittel zu Hause – deshalb wurden einige bereits still und heimlich entsorgt. © pixabay
Der vierte Zollstock muss wirklich nicht sein. Das dachten sich 12 Prozent der Befragten und warfen schon einmal Werkzeuge des wahrscheinlich eher männlichen Mitbewohners unbemerkt weg.
Der vierte Zollstock muss wirklich nicht sein. Das dachten sich 12 Prozent der Befragten und warfen schon einmal Werkzeuge des wahrscheinlich eher männlichen Mitbewohners unbemerkt weg. © pixabay
Für jeden zehnten Deutschen (10 Prozent) gibt es zu Hause zu viele Möbel-Accessoires wie Kissen oder Überwürfe – und diese wurden deshalb schon einmal unauffällig aus den eigenen vier Wänden entfernt.
Für jeden zehnten Deutschen (10 Prozent) gibt es zu Hause zu viele Möbel-Accessoires wie Kissen oder Überwürfe – und diese wurden deshalb schon einmal unauffällig aus den eigenen vier Wänden entfernt. © pixabay
Der Lieblingssessel aus dem Jugendzimmer oder der geerbte Schrank der Großtante – für manche Menschen passen bestimmte Möbelstücke einfach in jede Wohnung, für andere nicht ins Design-Konzept. Deshalb haben 7 Prozent der Befragten schon einmal ein Möbelstück heimlich weggeworfen.
Der Lieblingssessel aus dem Jugendzimmer oder der geerbte Schrank der Großtante – für manche Menschen passen bestimmte Möbelstücke einfach in jede Wohnung, für andere nicht ins Design-Konzept. Deshalb haben 7 Prozent der Befragten schon einmal ein Möbelstück heimlich weggeworfen. © pixabay
Und dann gibt es noch viele weitere Dinge, die Mitbewohner besitzen und die heimlich weggeworfen werden – bei 6 Prozent der Befragten waren es andere Sachen, als die bereits erwähnten.
Und dann gibt es noch viele weitere Dinge, die Mitbewohner besitzen und die heimlich weggeworfen werden – bei 6 Prozent der Befragten waren es andere Sachen, als die bereits erwähnten. © pixabay

Video: Nebenjob -  Jetzt kann jeder Pakete für Amazon austragen

Video: Glomex

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