Huthi-Rebellen unter Verdacht

40 Regierungssoldaten im Jemen durch Rakete getötet

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Soldaten, die zur jemenitischen Regierung gehören, bei einer Patrouille durch die Stadt Aden. Foto: Jon Gambrell/AP/dpa/Archivbild

Sanaa (dpa) - Mindestens 40 Regierungssoldaten sind im Jemen nach Angaben aus Militärkreisen bei einem Raketenangriff getötet und etwa 50 weitere verletzt worden.

Der Angriff sei mutmaßlich von Huthi-Rebellen ausgeführt worden, die vom Iran unterstützt werden, hieß es am Samstag weiter. Niemand bekannte sich zunächst zu dem Angriff. Die Rakete sei in einem Ausbildungslager in der Provinz Marib eingeschlagen.

Die Soldaten waren gerade in der Moschee des Lagers beim Gebet, wie der von Saudi-Arabien finanzierte Nachrichtenkanal Al-Arabija unter Berufung auf Militärs und medizinisches Personal berichtete. Die Kontrolle über die Provinz Marib im Nordjemen hat ein von Saudi-Arabien angeführtes Militärbündnis, das die Huthi-Rebellen im Land seit 2015 bekämpft.

Der Jemen ist eines der ärmsten Länder der arabischen Welt. Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen hatten das Land 2014 überrannt und halten seitdem große Teile des Nordjemens und die Hauptstadt Sanaa besetzt. Saudi-Arabien bekämpft die Huthis seit 2015 mit arabischen Verbündeten und will den Einfluss des Iran damit zurückdrängen.

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