Merkels Beliebtheit sinkt

49 Prozent wünschen sich unionsgeführte Bundesregierung

+
Wahlplakate in Berlin: In sechs Wochen wird gewählt. Foto: Christina Peters

Noch wenige Wochen, dann wird der nächste Bundestag gewählt. Die Union mit ihrem Zugpferd, Kanzlerin Merkel, kann dem Datum entspannt entgegensehen - wenn die Umfragen nicht täuschen.

Gut sechs Wochen vor der Bundestagswahl wünschen sich 49 Prozent der Bürger, dass die nächste Bundesregierung erneut von CDU und CSU angeführt wird. Dies sind zwei Prozentpunkte mehr als noch im Mai, wie eine Umfrage des ARD-Deutschlandtrends ergab.

38 Prozent wollen dagegen eine SPD-geführte Regierung (ebenfalls plus 2 Punkte).

In der Sonntagsfrage bleibt die Union demnach mit 39 Prozent stärkste Kraft - ein unveränderter Wert zur letzten Befragung Anfang Juli. Die SPD gewinnt einen Punkt hinzu und erreicht 24 Prozent. Die Linken und Grünen erreichen unverändert 9 beziehungsweise 8 Prozent. Die FDP kommt laut Deutschlandtrend auf 8 Prozent (-1) und die AfD ebenfalls auf 8 Prozent (-1).

Wenn man den Bundeskanzler direkt wählen könnte, würden sich 52 Prozent für Angela Merkel entscheiden - minus 5 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat. 30 Prozent würden sich für den SPD-Mann Martin Schulz entscheiden (+2). 14 Prozent würden sich für keinen von beiden entscheiden.

Nach dem ebenfalls am Mittwoch veröffentlichten neuen Wahltrend von "Stern" und RTL gibt es eine Pattsituation zwischen Schwarz-Gelb und den übrigen Parteien. CDU/CSU und FDP kommen demnach auf 47 Prozent (CDU/CSU: 40, FDP: 7) - genauso viel wie alle anderen Parteien zusammen. Dabei erreicht die Union wieder ihren Wert aus der Vorwoche, während die FDP einen Punkt verliert. Die SPD gewinnt einen Punkt dazu und liegt nun bei 23 Prozent. Grüne, Linke und AfD bleiben jeweils bei 8 Prozent stabil. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt demnach 24 Prozent.

In einer repräsentativen Umfrage des Instituts YouGov im Auftrag des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) verschlechterten sich die Grünen dagegen bei der Sonntagsfrage auf sechs Prozent.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Melania in großer Sorge um Trumps Gesundheit

Skurriles Hin und Her zwischen USA und Türkei: Donald Trump hat Recep Tayyip Erdogan offenbar doch nicht die Auslieferung dessen Gegners Fethullah Gülen zugesagt. Und …
Melania in großer Sorge um Trumps Gesundheit

Brexit: May-Regierung verstärkt Vorbereitungen auf Worst-Case-Szenario - Medien werten es eindeutig

Der Brexit-Deal zwischen der EU und Großbritannien muss durch das britische Parlament. Dort stößt Theresa May auf großen Widerstand. Der News-Ticker.
Brexit: May-Regierung verstärkt Vorbereitungen auf Worst-Case-Szenario - Medien werten es eindeutig

Dramatische Prognose der „New York Times“: Nach Merkel ist „Deutschland am Ende“

Der Soziologe Prof. Dr. Oliver Nachtwey sorgt mit einem Artikel in der „New York Times“ für Aufsehen: Deutschland sei nach der Ära Merkel am Ende.
Dramatische Prognose der „New York Times“: Nach Merkel ist „Deutschland am Ende“

London verstärkt Vorbereitungen für Brexit ohne Abkommen

Eigentlich hat Theresa May keine Zeit zu verlieren. Denn schon in dreieinhalb Monaten soll das Land die EU verlassen. Doch die Premierministerin will ihr Abkommen für …
London verstärkt Vorbereitungen für Brexit ohne Abkommen

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.