Absolute Mehrheit in Gefahr

AfD schließt Koalition mit CSU nach Bayern-Wahl nicht aus

Die Fraktionsvorsitzenden der AfD, Alice Weidel und Alexander Gauland im Plenarsaal des Bundestages. Die AfD könnte sich durchaus eine Koalition mit der CSU in Bayern vorstellen. Foto: Jens Büttner
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Die Fraktionsvorsitzenden der AfD, Alice Weidel und Alexander Gauland im Plenarsaal des Bundestages. Die AfD könnte sich durchaus eine Koalition mit der CSU in Bayern vorstellen. Foto: Jens Büttner

Berlin (dpa) - AfD-Bundestagsfraktionschefin Alice Weidel schließt eine Koalition mit der CSU nach der Landtagswahl in Bayern am 14. Oktober nicht aus.

«Wenn ein Koalitionsvertrag unsere Inhalte abbildet, halte ich das für möglich. Das entscheidet aber die künftige Landtagsfraktion», sagte Weidel den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Samstag) auf eine entsprechende Frage.

Führende CSU-Politiker übernähmen die AfD-Wortwahl, sagte Weidel. «Natürlich nicht ohne Eigennutz, sondern die CSU hat Angst davor, bei der Landtagswahl unter die 40 Prozent zu sacken. Um sich zu retten, übernimmt sie verbal unsere Positionen.»

Der CSU droht bei der Bayern-Wahl Umfragen zufolge der Verlust der absoluten Mehrheit - eine Koalition mit der AfD hat sie aber ausgeschlossen. Die AfD legt in Umfragen dort im zweistelligen Prozentbereich.

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