Extra-Zulage im Ministerium

Also doch: Maaßen bekommt bei Seehofer offenbar mehr Geld

1. Spatenstich zum Neubau des Bundespolizeipräsidiums
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Hans-Georg Maaßen am 27. September beim ersten Spatenstich zum Neubau des Bundespolizeipräsidiums

Gehaltserhöhung für einen Fehler? Der Fall Maaßen erhitzte die Gemüter. Nun zeigt sich laut einem Bericht: Auf seinem neuen Posten wird Maaßen tatsächlich etwas mehr als zuvor verdienen.

Berlin - Der scheidende Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen wird in seiner neuen Position wohl doch etwas mehr Geld verdienen - nach Informationen der „Welt am Sonntag“ unter dem Strich etwa 200 Euro im Monat. Wie das Blatt berichtet, erhält der 55-Jährige als künftiger Sonderberater für europäische und internationale Fragen im Innenministerium eine Ministerialzulage von rund 400 Euro pro Monat. Diese sei etwa doppelt so hoch wie die bisherige Sicherheitszulage, die Maaßen beim Inlandsgeheimdienst kassiert habe.

Vor einer Woche hatten die Spitzen von CDU, CSU und SPD ihre umstrittene Entscheidung revidiert, Maaßen nach seiner Ablösung an der Spitze des Verfassungsschutzes zum Staatssekretär zu befördern, was ihm monatlich 2500 Euro mehr eingebracht hätte. Gegen die Beförderung und Gehaltserhöhung hatte es breiten Protest gegeben. Maaßen soll nun im Rang eines Abteilungsleiters als Sonderberater ins Innenministerium wechseln - bei unveränderter Besoldung.

Lesen Sie auch: Nach der Maaßen-Farce - Mehrheit der Deutschen hat Seehofer und Merkel offenbar satt

dpa

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