Nahost-Konflikt

Angreifer bei Attacke in Jerusalemer Altstadt erschossen

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Israelische Polizisten stehen auf dem Gelände der Al-Aksa-Moschee in der Altstadt von Jerusalem (Archiv). Foto: Oded Balilty/AP/dpa

Tel Aviv (dpa) - Ein Angreifer ist nach Angaben der israelischen Polizei bei seiner eigenen Attacke in der Jerusalemer Altstadt erschossen worden. Der Mann sei mit einem Messer in der Hand auf Polizisten nahe dem Juden und Muslimen heiligen Tempelberg zugerannt, teilte die Polizei mit.

Die Polizisten hätten ihn aufgefordert anzuhalten. Er habe sich weiter genähert, die Polizisten hätten daraufhin auf ihn geschossen und ihn getötet. Eine Frau in der Nähe sei von Geschosssplittern leicht verletzt worden.

Die "Jerusalem Post" berichtete, es habe sich bei dem Angreifer um einen Palästinenser gehandelt. Dies bestätigte die Polizei zunächst nicht.

Seit der Vorstellung des amerikanischen Nahost-Plans Ende Januar ist die Lage im Heiligen Land angespannt. Anfang Februar kam es zu mehreren Anschlägen in Jerusalem. Bei Zusammenstößen mit israelischen Soldaten im besetzten Westjordanland wurden zudem mindestens vier Palästinenser getötet.

US-Präsident Donald Trump hatte Ende Januar einen Plan vorgestellt, der den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern lösen soll. Der Plan stieß international auf ein geteiltes Echo, weil er die Palästinenser zu erheblichen Zugeständnissen an Israel zwingt. Gleichzeitig würde er Israel die Annexion des Jordantals und von Siedlungen erlauben. Ein Palästinenserstaat wäre mit harten Auflagen verbunden und der Traum der Palästinenser von einer Hauptstadt im historischen Ost-Jerusalem zunichte gemacht.

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