US-Firma reagiert auf Beschwerden

Anne-Frank-Kostüm als Halloween-Verkleidung sorgt für Empörung

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Anne Frank starb im März 1945 im KZ Bergen -Belsen.

Ein Anne-Frank-Kostüm als Verkleidung für Halloween hat in den USA für Empörung gesorgt. Der Internethändler Halloween Costumes entschuldigte sich nun für den "Beurteilungsfehler" und nahm das Angebot aus seinem Sortiment.

New York - Das Kostüm, bestehend aus einem blauen Kleid und einer grünen Barettmütze, war für 25 US-Dollar (rund 21 Euro) angeboten worden. Damit könnten Kinder "die Rolle einer Heldin im Zweiten Weltkrieg" spielen, hieß es in einer Werbung für das Kostüm.

Die Anti-Defamation-League (ADL), die gegen Antisemitismus kämpft, äußerte scharfe Kritik an dem Kostüm. In einem Klima des weltweit zunehmenden Antisemitismus, lasse das Kostüm "auf grausame Art" die Achtung vor Überlebenden des Holocaust und ihren Familien vermissen. Die ADL warf dem Händler eine "Ausbeutung" des Schicksals von Anne Frank vor.

Es ist nicht das erste Mal, dass Halloween-Kostüme in den USA für Kontroversen sorgen. 2015 verkauften Internethändler falsche Hakennasen - nach eigenen Angaben für eine Verkleidung als Araber.

AFP

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