Politisch motiviert?

Anschlag auf RKI: Unbekannte schleudern mehrere Brandsätze gegen Gebäude - Staatsschutz vor Rätseln

Ein zerbrochenes Fenster und Rußspuren.
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Eine zerbrochene Fensterscheibe und Rußspuren am Gebäude des Robert Koch-Instituts in der General-Pape-Straße

Das Robert-Koch-Institut (RKI) spielt in der Corona-Pandemie in Deutschland eine prominente Rolle. Nun haben mehrere Täter an einem seiner Institute vandaliert.

  • Das Robert-Koch-Institut (RKI) vermeldet täglich die Corona-Neuinfektions-Zahlen für Deutschland.
  • Die Bundesbehörde für Infektionskrankheiten hat ihren Hauptsitz in Berlin.
  • An einem RKI-Gebäude kam es nun zu einem Polizeieinsatz.

Update vom 26. Oktober, 14.31 Uhr: Nach dem Brandanschlag auf ein Gebäude des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin sind bislang keine Tatverdächtigen bekannt. In der Nacht auf Sonntag war ein Institutsgebäude im südlichen Stadtbezirk Tempelhof-Schöneberg mit brennenden Flaschen beworfen worden. Der polizeiliche Staatsschutz ermittele in alle Richtungen, sagte eine Polizeisprecherin am Montag. Ermittelt wird wegen versuchten Brandstiftung.

Die Polizei prüft laut dpa eine politische Motivation der Tat. Die Einrichtung des RKI spielt eine zentrale Rolle im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie. Das Institut wollte sich am Montag auf dpa-Anfrage nicht äußern und verwies auf das Landeskriminalamt. Am Sonntag gingen erneut zahlreiche Protestanten in Berlin gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße. Am Alexanderplatz versammelten sich laut Angaben der Berliner Polizei am Sonntag rund 2000 Menschen.

Update vom 25. Oktober, 15.48 Uhr: Noch ist immer unklar, wer für den Anschlag auf das Robert-Koch-Institut verantwortlich ist. Ermittelt werde wegen versuchter Brandstiftung und in alle Richtungen - auch ein politisches Motiv wird geprüft.

Corona in Deutschland: Anschlag auf RKI! Unbekannte schleudern Brandsätze gegen Gebäude - Polizei ermittelt

Erstmeldung: Berlin - Unbekannte haben ein Gebäude des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin attackiert. Gegen die Fassade seien in der Nacht zum Sonntag Brandsätze geworfen worden, teilten die Polizei Berlin am Morgen mit. Es sei niemand verletzt worden.

Gegen 02.40 Uhr hätten Sicherheitsmitarbeiter mehrere Personen entdeckt, die Flaschen geworfen hätten. „Dabei soll auch eine Fensterscheibe zu Bruch gegangen sein. Die Flammen konnte der Mitarbeiter löschen“, heißt es im Polizeibericht.

Die Verdächtigen seien unerkannt entkommen. „Da eine politische Motivation bei der versuchten Brandstiftung geprüft wird, hat der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen übernommen“, teilte die Polizei mit. (dpa/frs) *Merkur.de gehört zum Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

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