Opferzahl hat sich erhöht

Über 300 Tote nach Moschee-Anschlag in Ägypten - darunter viele Kinder

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Anschlag auf Moschee in Ägypten

Die Opferzahl hat sich dramatisch erhöht: Nach jüngsten Angaben starben 305 Menschen beim Moschee-Anschlag in Ägypten. Darunter viele Kinder

Kairo - Die Zahl der Toten nach dem Anschlag auf eine Moschee in Ägypten ist auf 305 gestiegen. Darunter seien 27 Kinder, hieß es am Samstag im Staatsfernsehen unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft. 

Angreifer hatten am Vortag während des Freitagsgebets in der Al-Rawdah-Moschee im Norden der Sinai-Halbinsel eine Bombe gezündet und dann das Feuer auf die Gläubigen eröffnet.

Die Moschee liegt rund 40 Kilometer westlich der Provinzhauptstadt Al-Arisch.

Präsident Abdel Fattah al-Sisi kündigte eine „harte Antwort“ an. „Wir werden mit aller Härte auf diesen Akt der Terroristen antworten“, sagte er in einer Fernsehansprache. „Militär und Polizei werden unsere Märtyrer mit aller Kraft rächen.“

Auf der Sinai-Halbinsel kommt es immer wieder zu terroristischen Angriffen eines Ablegers der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Vor allem Sicherheitskräfte sind im Visier der Islamisten. Militär und Polizei gehen in der Region massiv gegen mutmaßliche Terroristen vor. Bei Razzien kam es zuletzt häufiger zu tödlichen Schusswechseln. Die Region im Norden der Halbinsel ist zu großen Teilen militärisches Sperrgebiet.

dpa

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