Abriss angekündigt

Anti-Braunkohle-Protest: Aktivisten besetzen Kirche

Bei einer Protest-Aktion gegen die Braunkohle sind Greenpeace-Aktivisten in eine frühere Kirche eingedrungen.

Erkelenz - Das imposante Gebäude soll für den Braunkohletagebau Garzweiler, der südlich von Mönchengladbach liegt, abgerissen werden. Tagebaubetreiber RWE Power hatte angekündigt, am Vormittag mit den Abrissarbeiten an der früheren Kirche in Erkelenz-Immerath beginnen zu wollen. Das Gebäude ist ein Wahrzeichen in der Region und wird wegen seiner imposanten Erscheinung im Volksmund Immerather Dom genannt.

Greenpeace fordert nach eigenen Angaben mit der Aktion einen schrittweisen sozialverträglichen Kohleausstieg bis 2030. Außerdem fordert die Organisation einen Stopp der Abrissarbeiten, bis die kommende Bundesregierung über die künftige deutsche Energiepolitik entschieden habe. Das frühere Kirchengebäude ist seit 2013 entwidmet und damit kein Gotteshaus mehr. Notwendig wird der Abriss nach Angaben von RWE Power wegen des nahenden Braunkohletagebaus Garzweiler.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Maybrit Illner: Darum fehlte die Talkmasterin in eigener ZDF-Sendung

Im ZDF-Talk „Maybrit Illner“ fehlte am Donnerstagabend ausgerechnet die Gastgeberin. Der Grund ist ein trauriger. Ihr Ersatzmann machte seine Sache souverän.
Maybrit Illner: Darum fehlte die Talkmasterin in eigener ZDF-Sendung

USA setzen gemeinsame Manöver mit Südkorea aus

Washington (dpa) - Anderthalb Wochen nach dem historischen Gipfel mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un haben die USA konkrete Schritte zur weiteren …
USA setzen gemeinsame Manöver mit Südkorea aus

Berichte: Baukindergeld nur bis 120 Quadratmeter Wohnfläche

Berlin (dpa) - Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) will das geplante Baukindergeld nach Medienberichten an enge Auflagen knüpfen. Es solle nur bis zu einer Obergrenze …
Berichte: Baukindergeld nur bis 120 Quadratmeter Wohnfläche

EU-Parlamentspräsident warnt vor "Zerstörung" der EU in Flüchtlingsstreit

Vor dem Brüsseler Spitzentreffen zur Flüchtlingspolitik haben führende europäische Politiker vor einem Auseinanderbrechen der EU gewarnt.
EU-Parlamentspräsident warnt vor "Zerstörung" der EU in Flüchtlingsstreit

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.