Luxemburgs Außenminister

Asselborn wirbt für Anerkennung eines Palästinenserstaates

"Wenn Frankreich mit der Anerkennung Palästinas voran gehen würde, würden weitere Staaten folgen, auch Luxemburg", sagte Jean Asselborn der "Süddeutschen Zeitung". Foto: Harald Kaster/VRM/Archiv
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«Wenn Frankreich mit der Anerkennung Palästinas voran gehen würde, würden weitere Staaten folgen, auch Luxemburg», sagte Jean Asselborn der «Süddeutschen Zeitung». Foto: Harald Kaster/VRM/Archiv

Berlin (dpa) - Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn wirbt für eine Anerkennung Palästinas als Staat. «Wir Europäer müssen zeigen, dass auch die Palästinenser ein Recht auf ihren eigenen Staat haben», sagte Asselborn der «Süddeutschen Zeitung».

«Wenn Frankreich mit der Anerkennung Palästinas voran gehen würde, würden weitere Staaten folgen, auch Luxemburg», betonte er. Eine gemeinsame Haltung aller EU-Staaten sieht Asselborn derzeit aber nicht. «Wir haben keine einheitliche Linie mehr», das mache es derzeit unmöglich, eine aktive Nahost-Politik zu gestalten, sagte Asselborn.

Der Zentralrat der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO hatte am Montag von der internationalen Gemeinschaft gefordert, sich für ein Ende der israelischen Besatzung einzusetzen und die Gründung eines unabhängigen Palästinenserstaates zu ermöglichen. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas wird am 22. Januar zu einem Gespräch mit den EU-Außenministern in Brüssel erwartet.

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