Senatsbeschluss

Corona-Lockdown: Ausgangssperre in Hamburg ab Karfreitag verhängt

Hamburg Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) zieht sich eine Corona-Maske an.
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Setzt sich für strikten Lockdown ein: Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD).

Die Corona-Zahlen in Hamburg sind zu hoch. Deshalb hat die Hansestadt jetzt eine Ausgangssperre verhängt. Ab Karfreitag soll die strenge Regel gelten.

Hamburg – Zur Eindämmung der Corona-Pandemie verschärft Hamburg den Lockdown: Ab Karfreitag gilt in der Hansestadt eine nächtliche Ausgangssperre*. Das beschloss der Hamburger Senat am Mittwoch. Den Angaben zufolge gilt sie in der Zeit von 21:00 Uhr abends bis 5:00 Uhr morgens. „Die Infektionsdynamik ist zu stark. Wir müssen eine deutliche Bremswirkung hinbekommen“, sagte Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). Die neue Verordnung gilt vorerst bis zum 18. April 2020.

Die Corona-Zahlen steigen in Hamburg seit zwei Wochen stark an. Am Mittwoch lag der Inzidenzwert bei knapp 164. Zwar gilt in der Hansestadt bereits ein sehr strenger Lockdown*. Doch die bisherigen Regeln reichten nicht aus, um die dritte Infektionswelle schnell genug zu brechen, sagte Tschentscher. Deshalb sollen die Hamburger nun die Wohnungen in den Abendstunden nur noch „aus trifftigem Grund“ verlassen. Ausnahmen sind Wege zur Arbeit oder Notfälle. Einzelpersonen dürfen alleine im Nahbereich der Wohnung auch Spazierengehen oder den Hund ausführen, berichtet das Nachrichtenportal 24hamburg.de. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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