Alte Dokumente freigegeben

Australische Polizei wirft Trump „Mafia-Verbindungen“ vor

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Donald Trump am Mittwoch auf einer US-Airbase im Bundesstaat Maryland

Schon wieder neues Ungemach für Donald Trump: Nun freigegebene Polizei-Akten aus Australien legen dem US-Präsidenten „Mafia-Verbindungen“ zur Last.

US-Präsident Donald Trump soll in seiner Zeit als Immobilienunternehmer „Mafia-Verbindungen" gehabt haben - das warf ihm die australische Polizei in einem 30 Jahre alten Bericht vor, den die Behörden am Donnerstag erstmals freigaben. Wegen des Verdachts platzten damals Trumps Pläne, in Sydney ein Spielkasino zu eröffnen. 

In dem Bericht der Polizeibehörde des australischen Bundesstaats New South Wales heißt es, die beiden Trump-Kasinos in der US-Ostküstenstadt Atlantic City seien ein "zweifelhaftes Modell" für Sydney. Wegen der "Mafia-Verbindungen Trumps" solle sein gemeinsames Konsortium mit dem australischen Partner Kern vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden. Belege für Trumps angebliche Mafia-Verbindungen werden in dem Bericht von 1987 nicht geliefert. 

In einem Protokoll des damaligen Kabinetts von New South Wales heißt es zudem, die Gewinnprognose von Trumps Konsortium für das Kasino in Sydney habe "keine seriöse Grundlage". Die australische Stadt gab ihre Pläne für den Neubau später auf. Neben Trump erhielten noch zwei weitere Bieter keine Freigabe der Polizei.

In den USA schwelen derweil weiterhin Vorwürfe gegen Trump wegen mutmaßlicher Verbindungen zu Russland im Wahlkampf.

AFP

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