"Bademeister bearbeitet Geschwindigkeitsverstöße"

Werra-Meißner. Nach der Veröffentlichung unseres Artikels " ,Einseitige Kündigung' "schlagen die Wellen hoch in den Bädern des Krei

Werra-Meißner. Nach der Veröffentlichung unseres Artikels " ,Einseitige Kündigung' "schlagen die Wellen hoch in den Bädern des Kreises. Nun erreichte uns die Stellungnahme der SPD-Fraktion aus Hessisch Lichtenau.

Den Artikel "Einseitige Kündigeung" lesen Sie hier: EINSEITIGE KÜNDIGUNG

Hier nun die vollständige Pressemitteilung der SPD:

Sehr geehrter Herr Horn,

der gestrige Artikel im Marktspiegel zum o.g. Thema titelt mit großer Überschrift "Einseitige Kündigung". Dabei beziehen Sie sich auf die Aussagen des Großalmeröder Bürgermeisters. Dem dort gezeichneten Bild muss entschieden widersprochen werden. Mit Halbwahrheiten oder sogar Falschinformationen kommen wir tatsächlich nicht weiter.

Unwiderlegbarer Fakt ist, dass die beiden Waldkappeler Schwimmmeister bereits Mitte Mai aus dem Hallenbad abgezogen wurden, weil die sommerlichen Temperaturen einen Freibadbetrieb zuließen. Das widerspricht zwar der Verwaltungsvereinbarung zwischen den drei Städten, nach der die Freibäder erst ab 1.6. jeden Jahres geöffnet sein sollten, wurde aber stets von uns stillschweigend geduldet, weil nach vollziehbar. Der Großalmeröder Schwimmmeister hingegen gibt im Lichtenauer Hallenbad nur noch sporadische Gastspiele. Er wird gewinnbringender bei der Bearbeitung der Geschwindigkeitsverstöße der kommunalen Radaranlagen eingesetzt.

Der Lichtenauer Schwimmmeister – und wir haben nur einen – wurde bisher in den Sommermonaten äußerst selten in den Freibädern benötigt. So selten, dass wir unseren Schwimmmeister im Sommer schon an das Spangenberger Freibad verliehen hatten. Insoweit ist die Schlagzeile von der "Einseitigen Kündigung" vollkommen falsch.

Die Öffnung des renovierten Hallenbades – nach 1 ½ jähriger Schließung - in diesem Juni und nur vormittags dient zum einen der Fortführung des Schulschwimmens (am heutigen Donnerstag vier Schulklassen) und zum anderen bedient es die vehemente Nachfrage aus der Bevölkerung. Keiner der Schwimmfreunde, die in diesen Tagen das Hallenbad bevölkern, würde bei 13 Grad Außentemperatur ein Freibad aufsuchen. Das Problem liegt ganz sicher bei der unsteten Wetterlage in unseren Breiten und nicht an der gleichzeitigen Öffnung des Hallenbades.

Als Fazit bleibt zu ziehen, Lichtenau will weder die Vereinbarung kündigen noch stellt die Öffnung im Juni eine Konkurrenz dar. Im Gegenteil, die gleichzeitige Öffnung bietet allen "Wasserratten" ein vielfältiges Angebot, nutzt unseren Schülern und verhindert, dass gerade ältere Schwimmer nach dreimonatiger Pause den Schwimmbadbesuch endgültig einstellen.

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