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"Bauen im Bestand": Hausbesitzer sollen stärker entlastet werden

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Von: Florian Renneberg

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In der Eschweger Innenstadt warten zahlreiche Fachwerk-Immobilien darauf, zeitgemäß saniert zu werden. Foto: Archiv
In der Eschweger Innenstadt warten zahlreiche Fachwerk-Immobilien darauf, zeitgemäß saniert zu werden. Foto: Archiv © Lokalo24.de

Um zeitgemäßen und bezahlbaren Wohnraum in der Eschweger Innenstadt zu schaffen, soll das Förderprogramm "Bauen im Bestand" ausgeweitet werden.

Eschwege. Die Frage nach zeitgemäßem und bezahlbarem Wohnraum in der Eschweger Innenstadt treibt die Politik weiter um. Um solchen zu schaffen, soll das Programm "Bauen im Bestand" in Kooperation mit den übrigen Mitgliedern der Interkommunalen Arbeitsgemeinschaft Mittleres Werratal überarbeitet werden. Einen entsprechenden Prüfauftrag hat die Stadtverordnetenversammlung dem Magistrat in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig erteilt.

Konkret geht es dabei um drei Punkte: Die prozentuale Förderung für die Eigentümer soll steigen, die Mindestinvestitionssumme pro Quadratmeter gesenkt und sowohl das Gesamtvolumen für den einzelnen Antragssteller als auch das gesamte Programm aufgestockt werden.

Bislang müssen Eigentümer mindestens 100 Euro pro Quadratmeter investieren, um eine 20-prozentige Förderung zu erhalten – diese ist jedoch auf 20.000 Euro gedeckelt.

Eigentümer sollen stärker entlastet werden

Zudem soll der Magistrat prüfen, welche weiteren Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten es für Investitionen, Sanierungen, Instandsetzungen und Modernisierungen sowie Rück- und Ersatzbauten gibt, und ob die Stadt eine eigene Förderrichtlinie in Kraft setzen kann, um die Besitzer von Altimmobilien zu entlasten.

"Die Hauseigentümer, oftmals im gesetzteren Alter, sind nicht in der Lage, die benötigten Finanzmittel aufzubringen", begründete FWG-Fraktionschef Andreas Hölzel den Antrag der CDU/FWG/FDP-Koalition. Dies wiederum führe zu einem Modernisierungs- und Instandhaltungsstau, der sich mehr und mehr auch optisch bemerkbar mache.

Mit der Überarbeitung des Programms "Bauen im Bestand" soll die Skepsis der Immobilienbesitzer überwunden und diese zu Investitionen angeregt werden.

Zwischenruf

Einen Kommentar von Marktspiegel-Redakteur Florian Renneberg zur geplanten Überarbeitung des Förderprogramms "Bauen im Bestand" lesen Sie hier: Investitionen fördern

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