Tausende Schaulustige

Rücktransport der "Landshut" - Seltene Bilder der Schicksalsmaschine

Jürgen Vietor, der ehemalige Co-Pilot der "Landshut", steht im Innenraum einer russischen Antonow Typ AN 124 neben dem Rumpf der ehemaligen Lufthansa-Maschine. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
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Jürgen Vietor, der ehemalige Co-Pilot der "Landshut", steht im Innenraum einer russischen Antonow Typ AN 124 neben dem Rumpf der ehemaligen Lufthansa-Maschine. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Die russische Antonow AN 124, in der sich der Rumpf der ehemaligen Lufthansa-Maschine "Landshut" befindet, landet in Friedrichshafen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
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Die russische Antonow AN 124, in der sich der Rumpf der ehemaligen Lufthansa-Maschine "Landshut" befindet, landet in Friedrichshafen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Die frühere Lufthansa-Maschine "Landshut" steht zur Demontierung auf dem Flughafen in Fortaleza in Brasilien. Foto: Paulo Wagner
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Die frühere Lufthansa-Maschine "Landshut" steht zur Demontierung auf dem Flughafen in Fortaleza in Brasilien. Foto: Paulo Wagner
Hier spielte sich vor 40 Jahren das Drama von Mogadischu ab: Innenraum der früheren Lufthansa-Maschine "Landshut". Foto: Paulo Wagner
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Hier spielte sich vor 40 Jahren das Drama von Mogadischu ab: Innenraum der früheren Lufthansa-Maschine "Landshut". Foto: Paulo Wagner
Cockpit der vor 40 Jahren von Terroristen entführten Lufthansa-Maschine "Landshut". Foto: Paulo Wagner
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Cockpit der vor 40 Jahren von Terroristen entführten Lufthansa-Maschine "Landshut". Foto: Paulo Wagner
GSG-9-Kommandeur Ulrich Wegener (l.) mit einer Einheit der Spezialeinsatztruppe: Die Elitesoldaten stürmten im Oktober 1977 die entführte "Landshut" in Mogadischu. Foto: Roland Scheidemann
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GSG-9-Kommandeur Ulrich Wegener (l.) mit einer Einheit der Spezialeinsatztruppe: Die Elitesoldaten stürmten im Oktober 1977 die entführte "Landshut" in Mogadischu. Foto: Roland Scheidemann
Die am 13. Oktober 1977 entführte "Landshut" nach der Landung in Mogadischu. Foto: Archiv
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Die am 13. Oktober 1977 entführte "Landshut" nach der Landung in Mogadischu. Foto: Archiv
"Landshut"-Co-Pilot Jürgen Vietor und die verletzte Stewardess Gabi Dillmann nach ihrer Ankunft aufs dem Frankfurter Flughafen. Foto: Heinz Wieseler
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"Landshut"-Co-Pilot Jürgen Vietor und die verletzte Stewardess Gabi Dillmann nach ihrer Ankunft aufs dem Frankfurter Flughafen. Foto: Heinz Wieseler

Sie war schon ein Fall für die Schrottpresse. Doch der einst von Terroristen entführten Lufthansa-Maschine "Landshut" wird neues Leben eingehaucht - als Museumsstück. Heute wird sie am Bodensee-Airport in Friedrichshafen empfangen.

Friedrichshafen - Mehrere tausend Schaulustige werden heute zur Ankunft der vor 40 Jahren von Terroristen entführten Lufthansa-Maschine "Landshut" in Friedrichshafen erwartet.

Die seit 2008 nicht mehr flugfähige Boeing 737 wird in Einzelteilen von einer Antonow 124 - das größte in Serie gebaute Frachtflugzeug der Welt - sowie einer Iljuschin 76 von Brasilien nach Deutschland gebracht. Die Maschine war im brasilanischen Fortaleza auf einem Flugzeug-Friedhof abgestellt.

Künftig soll die "Landshut" im Dornier-Museum neben dem Bodensee-Airport in Friedrichshafen besichtigt werden können. Die Arbeiten zur Wiederherstellung der teils verrotteten Maschine sollen rund zwei Jahre dauern.

Das Museum feiert die Ankunft mit einem Tag der offenen Tür. Erwartet wird neben anderen der damalige Co-Pilot Jürgen Vietor. Er musste die Maschine im Oktober 1977 vom südjemenitischen Aden nach Mogadischu in Somalia fliegen, nachdem Flugkapitän Jürgen Schumann von den mit der Roten Armee Fraktion (RAF) verbündeten Entführern erschossen worden war. Im Mogadischu befreite die Spezialeinheit GSG 9 die Geiseln am 18. Oktober 1977.

Historie der Landshut-Maschine

Bodensee-Airport Friedrichshafen

Dornier Museum

dpa

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