Tausende Schaulustige

Rücktransport der "Landshut" - Seltene Bilder der Schicksalsmaschine

Jürgen Vietor, der ehemalige Co-Pilot der "Landshut", steht im Innenraum einer russischen Antonow Typ AN 124 neben dem Rumpf der ehemaligen Lufthansa-Maschine. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
1 von 14
Jürgen Vietor, der ehemalige Co-Pilot der "Landshut", steht im Innenraum einer russischen Antonow Typ AN 124 neben dem Rumpf der ehemaligen Lufthansa-Maschine. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Die russische Antonow AN 124, in der sich der Rumpf der ehemaligen Lufthansa-Maschine "Landshut" befindet, landet in Friedrichshafen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
2 von 14
Die russische Antonow AN 124, in der sich der Rumpf der ehemaligen Lufthansa-Maschine "Landshut" befindet, landet in Friedrichshafen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Die frühere Lufthansa-Maschine "Landshut" steht zur Demontierung auf dem Flughafen in Fortaleza in Brasilien. Foto: Paulo Wagner
3 von 14
Die frühere Lufthansa-Maschine "Landshut" steht zur Demontierung auf dem Flughafen in Fortaleza in Brasilien. Foto: Paulo Wagner
Hier spielte sich vor 40 Jahren das Drama von Mogadischu ab: Innenraum der früheren Lufthansa-Maschine "Landshut". Foto: Paulo Wagner
4 von 14
Hier spielte sich vor 40 Jahren das Drama von Mogadischu ab: Innenraum der früheren Lufthansa-Maschine "Landshut". Foto: Paulo Wagner
Cockpit der vor 40 Jahren von Terroristen entführten Lufthansa-Maschine "Landshut". Foto: Paulo Wagner
5 von 14
Cockpit der vor 40 Jahren von Terroristen entführten Lufthansa-Maschine "Landshut". Foto: Paulo Wagner
GSG-9-Kommandeur Ulrich Wegener (l.) mit einer Einheit der Spezialeinsatztruppe: Die Elitesoldaten stürmten im Oktober 1977 die entführte "Landshut" in Mogadischu. Foto: Roland Scheidemann
6 von 14
GSG-9-Kommandeur Ulrich Wegener (l.) mit einer Einheit der Spezialeinsatztruppe: Die Elitesoldaten stürmten im Oktober 1977 die entführte "Landshut" in Mogadischu. Foto: Roland Scheidemann
Die am 13. Oktober 1977 entführte "Landshut" nach der Landung in Mogadischu. Foto: Archiv
7 von 14
Die am 13. Oktober 1977 entführte "Landshut" nach der Landung in Mogadischu. Foto: Archiv
"Landshut"-Co-Pilot Jürgen Vietor und die verletzte Stewardess Gabi Dillmann nach ihrer Ankunft aufs dem Frankfurter Flughafen. Foto: Heinz Wieseler
8 von 14
"Landshut"-Co-Pilot Jürgen Vietor und die verletzte Stewardess Gabi Dillmann nach ihrer Ankunft aufs dem Frankfurter Flughafen. Foto: Heinz Wieseler

Sie war schon ein Fall für die Schrottpresse. Doch der einst von Terroristen entführten Lufthansa-Maschine "Landshut" wird neues Leben eingehaucht - als Museumsstück. Heute wird sie am Bodensee-Airport in Friedrichshafen empfangen.

Friedrichshafen - Mehrere tausend Schaulustige werden heute zur Ankunft der vor 40 Jahren von Terroristen entführten Lufthansa-Maschine "Landshut" in Friedrichshafen erwartet.

Die seit 2008 nicht mehr flugfähige Boeing 737 wird in Einzelteilen von einer Antonow 124 - das größte in Serie gebaute Frachtflugzeug der Welt - sowie einer Iljuschin 76 von Brasilien nach Deutschland gebracht. Die Maschine war im brasilanischen Fortaleza auf einem Flugzeug-Friedhof abgestellt.

Künftig soll die "Landshut" im Dornier-Museum neben dem Bodensee-Airport in Friedrichshafen besichtigt werden können. Die Arbeiten zur Wiederherstellung der teils verrotteten Maschine sollen rund zwei Jahre dauern.

Das Museum feiert die Ankunft mit einem Tag der offenen Tür. Erwartet wird neben anderen der damalige Co-Pilot Jürgen Vietor. Er musste die Maschine im Oktober 1977 vom südjemenitischen Aden nach Mogadischu in Somalia fliegen, nachdem Flugkapitän Jürgen Schumann von den mit der Roten Armee Fraktion (RAF) verbündeten Entführern erschossen worden war. Im Mogadischu befreite die Spezialeinheit GSG 9 die Geiseln am 18. Oktober 1977.

Historie der Landshut-Maschine

Bodensee-Airport Friedrichshafen

Dornier Museum

dpa

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

2000 Zivilisten und IS-Familien verlassen letzte IS-Bastion

Seit Tagen wird die letzte verbliebene IS-Bastion in Syrien belagert. Hunderte Zivilisten sollen dort als menschliche Schutzschilde dienen. Doch der Widerstand bröckelt.
2000 Zivilisten und IS-Familien verlassen letzte IS-Bastion

Brexit: May spricht von Fortschritten in Brüssel - US-Ratingagentur droht Großbritannien mit Abstufung

In den Brexit-Verhandlungen geht es langsam in den Endspurt: Theresa May kam am Mittwoch nach Brüssel. Gleichzeitig denkt eine US-Ratingagentur über eine Herabstufung …
Brexit: May spricht von Fortschritten in Brüssel - US-Ratingagentur droht Großbritannien mit Abstufung

Umstrittener TV-Moderator verlässt ZDF-Sendung - das waren seine letzten Worte

Der TV-Journalist Thomas Walde moderierte im ZDF am Sonntagabend zum letzten Mal „Berlin direkt“. Nun zieht der umstrittene Moderator weiter.
Umstrittener TV-Moderator verlässt ZDF-Sendung - das waren seine letzten Worte

Wieder kein Durchbruch in der Brexit-Krise

Die britische Premierministerin May will in Brüssel von der EU noch Zugeständnisse erreichen. Weit gekommen ist sie bislang offenbar nicht. Doch man will weiter reden.
Wieder kein Durchbruch in der Brexit-Krise

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.