Große Sorge über syrische Stadt

Berlin: Rebellenstadt Ost-Ghouta „hungert Menschen aus“

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Auswärtiges Amt. Symbolbild. 

Mit deutlichen Worten hat die Bundesregierung ein Ende der Belagerung der Rebellenenklave Ost-Ghouta in Syrien sowie die Versorgung der Zivilbevölkerung gefordert.

„Statt zu helfen, hungert das Regime die Menschen aus und bombardiert sie täglich mit Luftschlägen und Artilleriebeschuss, unter anderem auch auf Krankenhäuser und Schulen“, teilte das Auswärtige Amt am Montag in Berlin mit. Die Bundesregierung sei „sehr besorgt“ über die Lage.

Die Vereinten Nationen hatten die Vorstadt von Damaskus Ende November zum „humanitären Notfall“ erklärt. Dort seien etwa 400 000 Menschen „ohne Zugang zu humanitärer Hilfe eingesperrt“, so das Außenamt. Hunderte schweben Schätzungen zufolge in akuter Lebensgefahr.

Die Bundesregierung verurteilte die fortgesetzte Belagerung und rief dazu auf, den Zugang für eine Versorgung der Zivilbevölkerung zu gewährleisten. „Trotz zahlreicher Bemühungen lässt das syrische Regime die medizinische Evakuierung der notleidenden Menschen nicht zu. Diese zynische und menschenverachtende Taktik hat das Regime bereits in Aleppo und vielen anderen Städten Syriens angewendet.“ Die Bundesregierung sehe besonders Russland „als Unterstützer des Assad-Regimes (...) in der Pflicht.“

dpa

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