Bachmann auf Teneriffa

Berufungsverhandlung gegen Pegida-Chef Bachmann

Katja Reichel (r), Anwältin des Pegida-Mitbegründers Bachmann, kommt in das Landgericht in Dresden. Foto: Sebastian Kahnert
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Katja Reichel (r), Anwältin des Pegida-Mitbegründers Bachmann, kommt in das Landgericht in Dresden. Foto: Sebastian Kahnert

Dresden (dpa) - Vor dem Landgericht Dresden hat am Morgen die Berufungsverhandlung gegen Pegida-Chef Lutz Bachmann wegen Volksverhetzung begonnen. Der 43-jährige Mitgründer des islam- und fremdenfeindlichen Bündnisses war allerdings nicht anwesend. Er sei auf Teneriffa, erklärte seine Anwältin Katja Reichel.

Bachmann war im Mai in erster Instanz wegen herabwürdigender und hetzerischer Beleidigungen von Flüchtlingen zur Zahlung von 9600 Euro verurteilt worden.

Die Staatsanwaltschaft hatte aufgrund der zahlreichen Vorstrafen Bachmanns eine Freiheitsstrafe ohne Bewährung gefordert. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert, da Bachmann vor dem Amtsgericht bestritten hatte, die entsprechenden Facebook-Postings mit hetzerischen Beleidigungen wie «Gelumpe», «Dreckspack» und «Viehzeug» verfasst zu haben. Beide Seiten waren in Berufung gegangen.

Da die Schuldfrage inzwischen nicht mehr strittig ist, geht es vor dem Landgericht lediglich noch um das Strafmaß. Deshalb muss Bachmann nicht anwesend sein. Ein Urteil wird noch im Laufe des Tages erwartet.

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