Trotz massiver Verluste

SPD bleibt in Berlin klar stärkste Kraft

berlin-wahl-2016-dpa
1 von 14
Wahlabend in Berlin: Der AfD-Parteivorsitzende Jörg Meuthen (links) und der AfD-Spitzenkandidat für Berlin, Georg Pazderski.
berlin-wahl-2016-dpa
2 von 14
Wahlabend in Berlin: der Spitzenkandidat der FDP, Sebastian Czaja.
berlin-wahl-2016-dpa
3 von 14
Anton Hofreiter und Claudia Roth bei der Wahlparty der Grünen.
berlin-wahl-2016-dpa
4 von 14
Wahlabend in Berlin: Michael und Claudia Müller.
berlin-wahl-2016-dpa
5 von 14
Wahlabend in Berlin: Michael Müller.
berlin-wahl-2016-dpa
6 von 14
Wahlabend in Berlin: Claudia und Michael Müller.
berlin-wahl-2016-dpa
7 von 14
Wahlabend in Berlin:
berlin-wahl-2016-dpa
8 von 14
Wahlabend in Berlin: Michael Müller.

Berlin - Die SPD mit Bürgermeister Michael Müller an der Spitze hat die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus gewonnen, dabei allerdings deutliche Einbußen hinnehmen müssen.

Auch gibt es nach dem Urnengang vom Sonntag Hochrechnungen zufolge keine Mehrheit mehr für die bisherige rot-schwarze Regierungskoalition in der Bundeshauptstadt. Möglich wären ein rot-rot-grünes Bündnis, aber auch andere Drei-Parteien-Konstellationen.

"Wir haben unser Ziel erreicht", sagte Müller bereits kurz nach Schließung der Wahllokale. "Wir sind stärkste politische Kraft in dieser Stadt geblieben" und "wir werden auch weiterhin den regierenden Bürgermeister stellen".

Der Spitzenkandidat der CDU, Frank Henkel, sprach von einer Niederlage der großen Koalition insgesamt: "Es lässt sich sagen, dass dies kein guter Tag für die Volksparteien ist." 

Die SPD erzielte den Hochrechnungen zufolge rund 23 Prozent der Stimmen und lag damit klar vor der CDU mit etwa 18 Prozent und den Grünen mit rund 16,5 Prozent. Die Linken folgten mit etwa 16 Prozent und die AfD mit rund zwölf Prozent. Die FDP dürfte mit etwa 6,5 Prozent den Wiedereinzug in das Abgeordnetenhaus schaffen, während die Piraten auf nur noch 1,6 bis 1,7 Prozent abstürzten.

Im neuen Abgeordnetenhaus würde die SPD demnach 37 Mandate erhalten, die CDU 29 und die Grünen 27. Die Linke bekäme 26 Sitze, die AfD 19 bis 20 und die FDP zehn bis elf. Regierungsfähige Mehrheiten wären damit nur noch durch Bündnisse von mindestens drei Parteien möglich. Die Wahlbeteiligung lag mit rund 67 Prozent deutlich höher als vor fünf Jahren mit 60,2 Prozent.

AFP

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Trump räumt russische Einmischung in US-Wahl ein

Nach seinen Aussagen beim Gipfel mit Kremlchef Putin schlägt US-Präsident Trump in der Heimat eine Welle der Empörung entgegen. Trump verteidigt das Treffen erst - dann …
Trump räumt russische Einmischung in US-Wahl ein

Merkels Sommerurlaub: Aktuelle Planung gibt Rätsel auf

Die Urlaubsplanung von Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt derzeit einige Rätsel auf. Reist ihr Mann Joachim Sauer etwa ohne sie nach Südtirol?
Merkels Sommerurlaub: Aktuelle Planung gibt Rätsel auf

Abschiebung von Sami A. hat parlamentarisches Nachspiel

Ging bei der Abschiebung des Islamisten Sami A. nach Tunesien alles mit rechten Dingen zu? Das will jetzt auch der Düsseldorfer Landtag klären. Grünen-Chef Habeck hat …
Abschiebung von Sami A. hat parlamentarisches Nachspiel

Trump geht nach Putin-Fiasko in die Offensive - mit Angriff auf „Ex-Superstar“ Angela Merkel

Nach Helsinki geht Donald Trump wieder in die Offensive - mit dem Thema Flüchtlingspolitik und einem seiner Lieblingsziele: Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Trump geht nach Putin-Fiasko in die Offensive - mit Angriff auf „Ex-Superstar“ Angela Merkel

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.